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Der Blog für die zweite Lebenshälfte

Der Blog für die zweite Lebenshälfte

Fördertopf für Dörfer!

Veröffentlicht in: Allgemein

Fördertopf für Dörfer!Starkes Dorf – Wir machen mit!

Das Land Hessen hat zu einem Wettbewerb aufgerufen. Gefördert werden Projekte, die beispielsweise den Zusammenhalt eines Dorfes stärken, die unterschiedlichen Generationen zusammen bringt oder die Dorfzentren mit mehr Lebensqualität füllen. Dafür können die Projekte zwischen 1.000 bis max. 5.000 Euro erhalten. Bewerben können sich Vereine, Verbände, Freiwilligenagenturen, gemeinnützige Organisationen und private Initiativen mit gemeinnützigem Träger, die in kreisangehörigen Städten und Gemeinden aktiv sind. Die Förderung läuft für die Jahre 2018/19, die Anträge müssen bis September des entsprechenden Jahres eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://landhatzukunft.hessen.de/land-leute/laendlicher-raum/starkes-dorf-wir-machen-mit

https://landhatzukunft.hessen.de/sites/landhatzukunft.hessen.de/files/content-downloads/Flyer_STARKES%20DORF.pdf

 

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Bericht vom Marktplatz der Dörfer: Gesellschaft selber machen (29.11. 2017 Berlin)

Veröffentlicht in: Allgemein, Geronto-was? Theorie ganz praktisch, NACHmachBAR
Bericht vom Marktplatz der Dörfer: Gesellschaft selber machen (29.11. 2017 Berlin)

Akteure aus ganz Deutschland kamen auf dem Marktplatz für Dörfer zusammen. Bild: DVS

Andreas Wiesner war Ende November in Berlin zu einer der hochspannenden Veranstaltungen der Deutschen Vernetzungsstelle Ländlicher Raum. Weitere Dokumentationen zur Veranstaltung sind im nächsten Abschnitt verlinkt. Hier sein Bericht:

Zum „Marktplatz für Dörfer“2017 (1) einer Kooperationsveranstaltung der Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) mit dem V. Forum des Programms „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ der Robert-Bosch-Stiftung wurde ich in die Landesvertretung von Mecklenburg-Vorpommern eingeladen, um ein Statement zum Thema „Zusammenhalt“ vorzustellen (2). Thema der Konferenz für 2017 war „Gesellschaft selber machen“

Das Neulandgewinner Förderprogramm unterstützt eigenverantwortliche und bürgerschaftliche Projekte im ländlichen Raum (3).
Zentrale Fragen, die das Programm in den Fokus stellt sind u.a.:

  • Warum leben Menschen auf dem Land?
  • Wozu brauchen wir gesellschaftlichen Zusammenhalt und was ist damit eigentlich gemeint?
  • Wer übernimmt Verantwortung in der Gemeinde?
  • Wo wird die Politik für den ländlichen Raum gemacht?
  • Und schließlich, wie kommen wir von einer guten Projektidee zu einem neuen Miteinander?

Neben der Konferenz mit Vorträgen, Ideenlabors etc. wurde auch ein „Schwarzmarkt“ initiiert, der Raum für Austausch, Vernetzung und Ideenhandel gab. Auf diesem Markt durfte ich Akteure kennenlernen, die sich trauten, vor Ort neue Wege zu gehen, so zum Beispiel den Dorfverein Menz e.V., ‚STRAZE‘ – ein Gemeinschaftshaus in Greifswald;  ‚OTTO‘ – ein Bürgerbus oder (mehr …)

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Unsere erste Praktikantin: Anne Wisseler

Veröffentlicht in: Allgemein

Unsere erste Praktikantin: Anne Wisseler

Wie toll! Sie hat uns gefunden und ist nun für 3 Monate bei uns als Praktikantin. Schon die ersten Wochen waren ein Gewinn: Sie hat lange Protokolle geschrieben, einen tollen kleinen Film gebastelt, Tische für Veranstaltungen geschoben, war bei einer Beratung mit dabei, bereitet eine Einheit über Altersbilder bei unseren auszubildenden Clown*innen im Altenheim mit vor und reflektiert intensiv mit uns. Sehr, sehr „Win-Win“!

Kurzvorstellung
Mein Name ist Anne Wisseler. Ich bin Master-Studentin der Erziehungswissenschaft an der Goethe Universität Frankfurt. Mein Studienschwerpunkt im Master liegt in der Geragogik bzw.
Alter(n)swissenschaft. Im Rahmen des Studiums absolviere ich gerade ein Praktikum in der Fachstelle Zweite Lebenshälfte.

Wieso interessieren Sie sich für Geragogik?
Schon während meines Bachelor-Studiums habe ich mich mit Lebenslangem Lernen auseinandergesetzt. Mir gefällt die Vorstellung, dass der Mensch bis zum Ende seines Lebens entwicklungsfähig ist. Unter anderem interessiert mich das Spannungsfeld vom aktiven, erfolgreichen Alter(n) einerseits und andererseits der Befähigung zur Selbstbestimmung, beispielsweise nicht dem Bild des jungen Alten entsprechen zu müssen.
Persönlich umgebe ich mich gerne mit älteren Menschen, tausche mich mit ihnen aus und profitiere von ihren Geschichten und Erfahrungen.

Was beschäftigt Sie gerade im Studium?
Im vergangenen Semester haben mich insbesondere die Themen „Männer und Männlichkeiten im Alter“ sowie „Alter(n) im Angesicht von Tod und Sterben“ beschäftigt. Etwas näher vertiefen möchte ich den Aspekt der Spiritualität im Alter zum Lebensende hin, inwieweit  diese in der Geragogik aufgegriffen wird.

Die ersten Erlebnisse in der Fachstelle: schon Erkenntnisse?
Schon immer geahnt und durch die Erlebnisse in der Fachstelle noch verstärkt haben sich die Erkenntnisse, wie viel Potenzial in der Arbeit mit & für Menschen im höheren Alter liegt. Dass der Weg für diese Arbeit noch mehr und langfristig geebnet werden muss. Und ganz zentral das Schlagwort „Vernetzung“ als A und O.

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Material für Seniorengruppen im März: Kirchenvorstand

Veröffentlicht in: Ideen für Gruppen

Material für Seniorengruppen im März: KirchenvorstandRita Kusch, unsere Kollegin in der Seniorenarbeit in der Evangelischen Kirche in Oldenburg  hat wieder Material für den Seniorenkreis zu Verfügung gestellt, das Sie gerne nutzen dürfen. Sämtliche Veröffentlichungsrechte liegen bei Frau Kusch. Sie schreibt:

„Im März sind in unserer Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg die Wahlen zum neuen Gemeindekirchenrat. Ein guter Grund, sich einmal mit der Arbeit der Kirchenältesten zu befassen und natürlich auch auf die Wahl hinzuweisen und zum Wählen zu animieren.“ Das kommt ja auch auf unsere Landeskirche zu. Spannend, was Frau Kusch sich ausgedacht hat!

Hier finden Sie ihre Ideen: Rita Kusch Material für März 2018_KV Wahlen

Hier unsere Empfehlung für Rita Kuschs aktuellem Buch „Neue Schatztruhe für die Seniorenarbeit“
Und unser Tipp: Stöbern Sie auch in der Kategorie „Ideen für Gruppen“.

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„Standards für die Ehrenamtsarbeit in der EKKW“ – 2. überarbeitete Auflage

Veröffentlicht in: Allgemein, Ideen für Gruppen, NACHmachBAR

„Standards für die Ehrenamtsarbeit in der EKKW“ - 2. überarbeitete AuflageAnnegret Zander ist mit einem Teil ihrer Arbeitszeit in der Fachstelle Engagementförderung aktiv und von daher nah dran am Thema Ehrenamt/Freiwilliges Engagement:

Nützliche Leitplanken für Kirchengemeinden und Einrichtungen

Gute Rahmenbedingungen fürs Ehrenamt zu fördern, ist eines der Ziele der Fachstelle Engagementförderung. Dazu dienen auch die „Standards für die Ehrenamtsarbeit in der EKKW“. Über ein Jahr haben Anneke Gittermann und ihr Team dafür Rückmeldungen von der Basis eingeholt – bei Haupt- und Ehrenamtlichen aus ganz unterschiedlichen Engagement-Bereichen. Die Ergebnisse wurden in die 2. Auflage der Standards eingearbeitet, die auch eine Version in Einfacher Sprache enthält.

Nutzen Sie die Standards als hilfreiche Leitplanken zur Überprüfung: Wo läuft in unserer Kirchengemeinde oder Einrichtung schon alles wie am Schnürchen? Wo ist eventuell noch „Luft nach oben“?

Herunterladen: https://engagiert-mitgestalten.de/de/standards

Bestelladresse für die Printversion„Standards für die Ehrenamtsarbeit in der EKKW“ - 2. überarbeitete Auflage
Fachstelle Engagementförderung der EKKW
E-Mail: engagiert@ekkw.de

Homepage der Fachstelle Engagementförderung
www.engagiert-mitgestalten.de
Mit weiteren Infos, Materialien, Fortbildungsangeboten und Checklisten für die Ehrenamtsarbeit vor Ort.


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„Ich möchte noch nützlich sein!“ Ein Besuch im Altenheim

Veröffentlicht in: Allgemein, Geronto-was? Theorie ganz praktisch, Hoch!Alt

(AZ) Frag die Expert*innen, sagte ich mir. Ich hatte die Einladung bekommen, eine Gesprächsrunde in einem Altenheim zu leiten. „Sie sind die Expertinnen und Experte fürs hohe Alter“, sagte ich – ein bisschen gewagt – aber die Frauen und der einzige Mann nahmen es gelassen hin und beantworteten meine Frage:

„Was macht für Sie hier und heute ein gutes Leben aus?“

  • Ich bin froh, dass ich nicht mehr die ganze Last zu tragen habe mit meinem Haus, seit ich in meine kleine Wohnung im betreuten Wohnen eingezogen bin.
  • Ich möchte noch nützlich sein!, sagt Herr W. Er liest den Bewohner*innen im Nachbarhaus Gedichte und in Fortsetzungen einen Roman vor.
  • Ich kann nun nicht mehr gut sehen, sagt Frau N.. Sie trägt eine dunkle Brille, im blauen Kostüm, wie für einen beruflichen Termin. Ich habe früher viel gemacht, Verantwortung getragen, beruflich und ehrenamtlich. Nun muss man herausfinden, wie man trotz der Einschränkungen doch noch anderen helfen kann. Dazu braucht sie auch, dass andere sie ansprechen, damit sie ein Gegenüber hat. Später sehe ich sie mit einem Teewagen die Gesangbücher wegbringen. Helfen zu können, hilft ihr, mit ihren Einschränkungen umgehen zu lernen.
  • Ich habe ein Tablet gekauft, damit ich mit meiner Tochter auf der anderen Seite der Erdkugel telefonieren kann. Über das Telefon ist es hier im Heim zu teuer. Nun braucht sie noch jemand, der ihr Scype einrichtet. Emails schreibt Frau K. schon länger.
  • Ich gehe in den Kindergarten in der Nähe, dort spiele ich mit den Kindern!, sagt Frau S.. Ich kenne sie von früher, aus einem meiner Kurse und bin sehr beeindruckt, wie sie hier mit Rollator und doch ganz wie damals aktiv und offen unterwegs ist. Ich habe hier eine neue Familie gefunden, sagt sie. Und offensichtlich auch Aufgaben: Sie organisiert, dass es Kaffee gibt und räumt auch wieder ab. Der Rollator wird zum Transportwagen. Die Kinder kommen auch immer mal ins Haus. Einen Kontakt zu einer Hundertjährigen hat sie hergestellt. Die Kinder waren tief beeindruckt und malen ihr immer mal Post.
  • Wir möchten, dass man uns nicht abkanzelt! Schließlich kommen doch die heißen Themen auf den Tisch. Es gab Veränderungen im Haus – Brandschutzauflagen müssen erfüllt werden – aber das wurde offenbar nicht richtig kommuniziert. Ein Vier-Augen Gespräch mit Hausleitung endete unerfreulich. Die Bewohnerinnen wünschen sich offene Kommunikation auf Augenhöhe. Und Mitsprache.
  • Staatliche Auflagen im Pflegebereich haben die schwer Pflegebedürftigen und die, die noch beweglich(er) unterwegs sind, räumlich auseinanderdividiert. Das bedauern alle sehr! Es sei schön gewesen, das Miteinander, sie hätten den anderen geholfen, beim Essen zum Beispiel. Das fehlt ihnen jetzt, hier helfen zu können. Den Pflegekräften offenbar auch.

(mehr …)

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