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Der Blog für die zweite Lebenshälfte

Der Blog für die zweite Lebenshälfte

Gucken Sie doch ab und zu aus dem Fenster!

Veröffentlicht in: Hoch!Alt, NACHmachBAR

Gucken Sie doch ab und zu aus dem Fenster!Unsere liebe Kollegin Karin Jablonski, Referentin für die Arbeit mit Menschen in der 2. Lebenshälfte  im Dekanat Vorderer Odenwald,  schreibt:

Meiner „Dande Bawwed“ wurde nachgesagt, dass sie nicht nur Hornhaut an den Füßen hat. Sie lag einen Großteil des Tages im Fenster. Bawwed sah alles, hörte alles was in ihrem Quartier vor sich ging. Und sie war ständig im Gespräch! Lassen wir doch die Fensterbank als Kommunikationsort (bitte 2 Meter Abstand halten) wieder aufleben oder kräftiger nutzen. Wir haben ja jetzt Zeit! Auf dem Foto ist übrigens meine liebe Nachbarin Judith zu sehen und nicht meine Tante. Von Bawwed habe ich leider kein Foto.


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Helfen Sie uns Bewegung in Seniorenwohnzimmer zu bringen!

Veröffentlicht in: Allgemein, Hoch!Alt, Ideen für Gruppen, NACHmachBAR

Der erste Videotreff im Wohnzimmer für Senioren hat geklappt und war so schön! Wir haben uns unter Anleitung von Beatrice Görgen (zertifizierte SimA Trainerin, Tanzleiterin für Seniorentanz, Schwerpunkt Tanzen im Sitzen, Kassel) bewegt und sehr schöne entspannende Übungen miteinander gemacht.  Wir sprachen darüber, was uns hilft mit der derzeitigen Situation gut zurecht zu kommen und wir haben gemeinsam Fürbitte gehalten. Das hat Körper und Seele gutgetan.

Nun möchten wir weitere Seniorinnen und Senioren ermutigen, an unseren Wohnzimmer-Treffen teilzunehmen.

Hier erzählen Annegret Zander und Beatrice Görgen, wie das aussehen kann, da können Sie gleich mitmachen:

Bitte ermutigen Sie Seniorinnen und Senioren zur Teilnahme!

Die nächsten Termine finden Sie immer hier: Veranstaltungen der Fachstelle 

Alle, die noch nie mit Zoom Erfahrung gesammelt haben, kommen pünktlich, die erste halbe Stunde wird die Technik geklärt. Das geht meistens ganz fix. Dann ist noch Zeit zum Plaudern.

Und so gehts technisch: (mehr …)


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„Dich schickt der Himmel“- So organisiert Witzenhausen Einkaufshilfen

Veröffentlicht in: Allgemein, Hoch!Alt, NACHmachBAR

In Witzenhausen haben Kirchengemeinde, Kommune, Pfadfinder*innen und der Kreisjugendring Werra-Meißner zusammen Unterstützung für die Seniorinnen und Senioren in ihren Ortsteilen organisiert.

Annegret Zander hat mit Pfarrer Dr. Christian Schäfer darüber gesprochen, wie sie das vor Ort genau organisieren. Weiter unten gibt es noch Material für alle, die selbst gerade etwas organisieren. Das Wichtigste sagt Schäfer zum Schluss: „Die Netze, die wir in den vergangenen Jahren geknüpft haben, ziehen sich jetzt fest und tragen.“ Kirche im Sozialraum ist unsere Zukunft. Wir werden durch die Corona Krise vieles über das knüpfen von Sorgenetzen lernen.

Hier nun die Details, Pfarrer Schäfer schreibt: (mehr …)

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Einkaufen lassen – und für später lernen (Für Einzelpersonen, Gemeinden und Bürgerhilfen)

Veröffentlicht in: Allgemein, Hoch!Alt, NACHmachBAR

Einkaufen lassen - und für später lernen (Für Einzelpersonen, Gemeinden und Bürgerhilfen)Der Coronavirus lässt uns jetzt ein paar Dinge lernen, die wir immer für später aufgehoben haben.
Derzeit erreichen uns viele Berichte über Angehörige 8o plus, die plötzlich unbedingt einkaufen gehen müssen, auch wenn sie das sonst eher nicht tun. In Supermärkten beobachten wir eine deutlich erhöhte Zahl von Einkaufenden 65 plus. Melanie Nöll, unsere freie Mitarbeiterin und Koordinatorin der Route55plus in Ziegenhain, hat es auf den Punkt gebracht: Unsere Altersbilder sind das Problem. Uns wird gesagt, die Älteren sind gefährdet. Aber niemand will älter sein. Oder alt.

1. Sich helfen lassen auch wenn ich noch nicht so alt bin.

Aber in diesen Tagen müssen wir ehrlich zu uns sein: Ab 60 Jahre plus, gehören Sie zur Risikogruppe.  Auch wenn Sie sich fit fühlen. Ein erhöhtes Risiko besteht nach derzeitigem Kenntnisstand insbesondere bei Schwangerschaft, Herz- und Kreislauferkrankungen, Asthma, Schädigung innerer Organe, Zuckerkrankheit, Krebspatienten, Immunsupprimierten (durch Cortison, MTX, Biologika, Chemotherapie o.ä.).

Wenn Sie sich zum Beispiel zum Einkaufen in den Supermarkt begeben, riskieren Sie eine Infektion und Sie riskieren, dass Sie jemand infizieren. Dasselbe gilt für Familienfeiern, Skat- und Rommeérunden etc. Der Krankheitsverlauf für Risikogruppen ist lebensgefährlich. Auch wenn Sie keine Angst vorm Sterben haben, so belasten Sie doch bei einer Erkrankung das Gesundheitssystem, das dann möglicherweise keine Ressourcen mehr frei hat, um Menschen zu behandeln, die zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall  erleiden. Es geht zurzeit nicht um unsere Freiheiten, sondern um das Wohl der Gemeinschaft. Darum:

  • Rufen Sie den Einkaufsservice Ihrer Pfadfinder o.ä. an und lassen Sie sich Ihre Einkäufe bringen.
  • Telefonieren Sie miteinander. Oft. Denn es ist so wichtig, über diese seltsame Erfahrung zu reden.
  • Rufen Sie Ihre Nachbarn an und reden Sie über das, was Sie hier gelesen haben.

 

  • Trauen Sie sich und nutzen Sie Ihr Smartphone, Tablet oder Laptop und nehmen an diesen Online Veranstaltungen teil. Die Fachstelle Zweite Lebenshälfte hat für nächste Woche und Gründonnerstag einiges vorbereitet. Klicken Sie dazu hier.
    Bleiben Sie gesund!

2. Tipps für Einkaufshilfen/ Zugehende Arbeit im Sorgenetz aufbauen

In vielen Orten werden jetzt Einkaufshilfen für Ältere eingerichtet. PfadfinderInnen, Jugendliche, Erwachsene, die sich im Homeoffice hier und da auch noch nützlich machen möchten. Nun haben wir schon gehört, dass dieser Service kaum abgefragt wird. Das liegt an dem, was ich oben gesagt habe. Oder daran, dass es noch nicht bei der Zielgruppe angekommen ist. Bürger- und Nachbarschaftshilfen machen häufig die Erfahrung, dass viele Helfen wollen, aber wenige die Hilfe abfragen.

Hier ein paar Tipps aus der Praxis, abgeleitet für Coronazeiten (mehr …)


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Corona und die/wir uneinsichtigen Alten

Veröffentlicht in: Allgemein, Hoch!Alt, Ideen für Gruppen, NACHmachBAR

Corona und die/wir uneinsichtigen AltenViele Gespräche mit Älteren und Angehörigen von Älteren zeigen, dass die Notwendigkeit von Kontakt-Abstinenz noch nicht eingesehen wird. Vielleich gehören Sie auch dazu? Oder Ihre Schwieger/Eltern?

Viele sagen „Ach, ist mir egal, wenn ich krank werde. Und sterben ist auch nicht so schlimm.“ Wir bitten Sie eindringlich, folgendes zu verstehen und unbedingt in Gesprächen mit Älteren, besonders auch den Leiterinnen von Seniorengruppen zu betonen. „Wenn du krank wirst, dann wirst du sehr wahrscheinlich sehr krank. Das bedeutet, dass du ein Bett im Krankenhaus brauchst. Damit blockierst du ein Bett für andere, die es nötiger gebraucht hätten, weil sie zum Beispiel einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hatten. Willst du das?“

Deshalb:

Zu Hause bleiben, nicht ins Fitnessstudio gehen, kein Spielenachmittag, Steuer kann man später machen oder online. Einkaufen lassen von (Ihren) jungen Leuten, die Ihnen dies anbieten. Fenster auf, die gute alte Fensterbank als Kommunikationsort wählen – mit 2 Meter Abstand. Rufen Sie Ihre Freundinnen und Freunde an, sagen Sie es ihnen weiter. Bleiben Sie telefonisch in regelmäßigem Kontakt, sogar mit der Nachbarin nebenan. So helfen Sie einander und unserer ganzen Gesellschaft.

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Corona und unsere Seniorengruppen

Veröffentlicht in: Allgemein, Andacht/ Spiritualität, Hoch!Alt, Ideen für Gruppen, NACHmachBAR

Corona und unsere SeniorengruppenEin Kirchenältester sagt: „Naja, wenn´s uns halt trifft, dann ist es halt so.“ Eine selbst hochaltrige Ehrenamtliche will sich weiter mit ihrer Gruppe treffen. Es wird Zeit, Klarheit zu schaffen.

Corona: Seniorengruppen absagen
Die Hochaltrigen gehören zu den am meisten gefährdeten Gruppen. Auch wenn ein entspanntes „Wir müssen alle mal sterben.“ grundsätzlich ja eine gute Haltung ist, so soll es doch nicht ein qualvoller Corona-Tod sein. Wichtigstes Ziel zurzeit ist, dass das Virus sich so langsam wie möglich verbreitet.
Daher gilt aus unserer Sicht nun auch für unsere Seniorengruppen: absagen.

In Kontakt bleiben
Am Schwierigsten an einer Absage dürfte die Sorge um die Gruppenmitglieder sein, vor allem diejenigen, für die die Seniorengruppe ein wesentlicher Kontaktpunkt in ihrem Alltag ist.

Telefonkontakte der Gruppenmitglieder untereinander
Ehrenamtliche Gruppenleiterinnen und -leiter haben in der Regel Kontaktlisten. Sie können statt der Gruppenstunden Telefonketten starten oder zum Beispiel die Frauen, die normalerweise im Seniorentreff an einem Tisch sitzen, beauftragen, sich gegenseitig anzurufen.

Telefonkonferenzen statt Gruppentreffen
Kleine Gruppen können sich in Telefonkonferenzen treffen.
Bei https://meetgreen.de/ können Sie sich kostenlos einen Telefonkonferenzraum anlegen. Sie erhalten ein Zugangskennwort, das Sie Ihren Gruppenmitgliedern weitergeben.
Sie können per Telefon Texte vorlesen, Gebete sprechen, Neuigkeiten austauschen.
Weil es beim Austauschen über Neuigkeiten oder Inhalte unübersichtlich werden kann, ist es hilfreich, wenn Sie das Gespräch stark moderieren und strukturieren, z.B.: (mehr …)


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