Der Blog für die zweite Lebenshälfte

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Unser Dorf: Bald beginnt der Online-Kurs!

Veröffentlicht in: Allgemein, Älterwerden (im Selbstversuch), Ideen für Gruppen, NACHmachBAR

 

Unser Dorf: Bald beginnt der Online-Kurs!

Wenn es hier im Blog still ist, dann ist in der Fachstelle richtig was los. Zum Beispiel Annegret Zander: vor der Kamera, neben der Kamera für den Dorf MOOC. 

Machen Sie mit: „Unser Dorf: Wir bleiben hier!“ – Übrigens auch für Städter*nnen interessant
Sie leben im ländlichen Raum. Sie lieben Ihren Ort. Sie wünschen sich, bis zum
Lebensende hier bleiben zu können! Dazu können Sie etwas beitragen: Für sich
selbst und für andere. Lernen Sie Ihre Nachbarschaft mit anderen Augen zu
sehen. Entdecken Sie Wohnwünsche in Ihrer eigenen Biografie, schauen Sie
engagierten Menschen über die Schulter: Beim Bau eines Dorfladens, beim
Organisieren von kulturellen und sozialen Treffpunkten, bei der Arbeit mit
Flüchtlingen. Erfahren Sie von Expertinnen und Experten wie man sich am besten
organisiert und Verbündete findet. Treffen Sie sich mit anderen neugierigen
Menschen, um über Ihre Ideen zu reden. Lassen Sie sich auf ganz neue
Gedanken bringen.

Hier können Sie hören, was medio bei kreuz & quer in HitRadio FFH dazu berichtet:


Lernen wann ich will und wo ich will: z.B. ganz bequem von zu Hause aus!
Sie brauchen nur einen Internetzugang, PC, Tablet oder Smartsphone und schon geht es
los! Mit einem Online-Kurs! „Unser-Dorf-MOOC“ ist ein 6-wöchiger Kurs mit
Videoclips (zum Beispiel mit Annegret Zander :-) und vielen tollen ExpertInnen), inspirierenden Denkanstößen und vertiefenden Informationen. Sie können alles mitmachen oder sich Themen auswählen. So wie sie Zeit und Interesse haben. In Freienseen trifft sich die Kulturgruppe und sie schauen die Filme und besprechen die Aufgaben gemeinsam!

Jede Woche wird ein neues Thema freigeschaltet: 
Woche 1 ab 24.10.: Unser Dorf: Mit anderen Augen sehen (Mit Ulf Häbel und dem Team der Dorfschmiede Freienseen) (mehr …)


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Anders älter – Die nächste Generation

Veröffentlicht in: Älterwerden (im Selbstversuch), Geronto-was? Theorie ganz praktisch

Anders älter - Die nächste Generation(AZ) Als ich die 24 Kirchenvorsteherinnen und –vorsteher bat, sich nach Geburtsjahrgängen an die Tischgruppen zu setzen, geschah dies: 11 Männer und Frauen quetschten sich an den Tisch der in den 1950er Jahren Geborenen., am 40er Tisch waren es 5, am 60er Tisch 6 Leute. Am Rand saßen zwei Frauen, die in den 70ern geboren waren.

Da hatte ich die Offenbarung.

Dies ist demografische Entwicklung „life“! Wir verkörperten die Tannenbaum – Grafik (manche nennen sie einen Pils). Der dicke Balken in der oberen Mitte: Hier saßen sie als Menschen vor mir! Vergnügt, schick, diskussionsfreudig. Die 50er fragte ich: „Kommt Ihnen die Enge bekannt vor?“ Kräftiges Nicken. „Hallo Babyboomer!“ Wir fanden unter ihnen auch einen Hippie-im-Herzen, der am Ende des Tages die Vision eines Treffpunktes der Generationen formulierte, mitten im Ort an der Stelle, an der früher die Disco stand.

Als Sie so etwa 18 – 22 Jahre alt waren
Die Geburtsjahrgänge hatten folgende Aufgabe:
„Als Sie so etwa 18 – 22 Jahre alt waren:
– Welche Sprüche haben Sie damals geprägt?
– Was war für Sie politisch-gesellschaftlich von Bedeutung?
– Welche Musik haben Sie gehört?“
Das ist eine Forschungsreihe, die ich nun schon eine Weile betreibe. Es kristallisieren sich ein paar Dinge heraus, die immer wieder auftauchen, ob man nun mit Menschen aus der Stadt oder vom Land spricht. Sprüche, die die 40er-Geborenen mitnahmen: (mehr …)

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Fahrtests für Menschen ab 75 – was meinen Sie?

Veröffentlicht in: Allgemein, Älterwerden (im Selbstversuch), Ideen für Gruppen

Ich habe eben im Tagesgespräch in Bayern 2 eine lebhafte Diskussion zum Thema Alter und Führerschein verfolgt. Und merke, dass ich mir da erst noch eine fundierte Meinung bilden muss.

Br2 hat schon mal folgende Fakten zur Verfügung gestellt:

  • In wenigen Jahren werden 1/3 aller Autofahrer hierzulande älter als 60 Jahre sein.
  • Mehr als 2/3 der über 65-Jährigen haben noch ihren Führerschein und machen davon auch Gebrauch. Jeder Dritte setzt sich fast täglich hinters Steuer.
  • Wenn Senioren ab 75 an einem Unfall beteiligt sind, tragen sie in 3/4 der Fälle die Hauptschuld.
  • In Holland müssen Autofahrer ab 70 alle fünf Jahre zum Gesundheitscheck. In Schweden, England und Griechenland sogar alle drei Jahre. Nur in Deutschland können Fahrer immer noch selbst entscheiden, wie lange sie sich hinters Steuer setzen.
  • 1/3 der Neuwagenkäufer ist Ü60.
  • Bei 80 % aller getesteten Autofahrer ab 65 Jahren wurde eine nachlassende Leistung festgestellt.
  • Bei Reaktionstests erreichen junge Autofahrer meist zwischen 80 und 100 %. Über 65 Jahren liegt das Ergebnis dann durchschnittlich zwischen 16 und 33 %.

In der Diskussion gab es aber auch folgendes Argument, das einem das Abgeben des Führerscheins sehr schwer macht:

  • Menschen – besonders auf dem Land, wo der ÖPNV und die Taxistationen weit sind – die den Führerschein abgeben, bauen schneller ab: die sozialen Kontakte, kulturelle Teilhabe u.v.m. fehlen. Die braucht es aber, um innerlich und körperlich froh und beweglich zu bleiben.

Diskutieren Sie in Ihrer Gruppe/ Ihrer Familie/ Ihrem Freundeskreis

  • Sollten AutofahrerInnen ab 75 standardmäßig regelmäßig Fahrtests machen?
  • Wann ist es Zeit, den Führerschein abzugeben?
  • Wer soll Ihnen sagen, dass es soweit ist?

Hier noch ein paar Links zu den Seiten von BR2. Ich weiß nicht wie lange die aktive sein werden.

Senioren hinterm Steuer

Bis in alle Ewigkeit?

Kurzer Filmbeitrag von quer

Die BAGSO hat dazu auch einen Beitrag geschrieben.

 


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Advent: „Wie uns die Alten sungen“ und ein Teller Apfelschnitzen

Veröffentlicht in: Älterwerden (im Selbstversuch), Andacht/ Spiritualität, Ideen für Gruppen

Advent: Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart,
wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art
und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter
wohl zu der halben Nacht.

„Vitaminchen“
Als ich ein Kind war, gab es im Winter bei den sonntäglichen Besuchen bei meiner Oma immer Tellerchen mit Apfel- und Mandarinenschnitzen. Sie waren liebevoll zu Blümchen zusammengelegt. „Vitaminchen“, sagte meine Oma und stellte sie den Enkelkindern hin.
Anna Zander, geborene Horst. Anna Zander hat sich in diesem Jahr in mein Bewusstsein geschoben. Ich weiß nicht wieso, sie starb 1984. Sie ist irgendwie da, gehört zu meinen „Alten“, zu den Ahninnen und Ahnen, von denen wir abstammen, von denen wir die Wangenknochen, die Form der Nase, Familiensprüche, gute und schlechte Angewohnheiten und auch ein Stückchen Glauben geerbt haben.

Als mein Kind groß genug war für Apfelschnitzen, ertappte ich mich dabei, dass ich die „Äpfelchen“ liebevoll (mehr …)


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Was Hänschen nicht lernt – lernt eben Hans

Veröffentlicht in: Älterwerden (im Selbstversuch), NACHmachBAR

Was Hänschen nicht lernt – lernt eben HansErinnern Sie sich an Ihre ersten Bildungserfahrungen?
Die Großmutter, die Ihnen Märchen erzählte? Die Tante, die Ihnen die ersten Flötentöne beibrachte? Der Lehrer, der Ihnen das Schreiben nahebrachte? Eine Radiosendung? Die Sesamstraße?
Als Kinder mussten wir alles erst lernen: essen, laufen, sprechen … Später kamen die schulische und die berufliche Bildung dazu. Das waren nicht immer schöne Bildungserfahrungen. Aber eigentlich sind wir ständig Lernende, denn jedes Lebensalter bringt seine neuen Aufgaben und Herausforderungen mit.

Zum Beispiel: Arrrrgh!
Mein Smartphone hat ein neues Update gefordert. Jetzt sind plötzlich alle Funktionen anders. Und statt dass ich munter weiter telefoniere, maile und Apps nutze, muss ich jetzt alles wieder neu einstellen und bedienen lernen. Na, vielen Dank. Heutzutage hat Alltagswissen eine ziemlich kurze Halbwertszeit. Ständig müssen wir dazulernen. Wer das nicht tut, fühlt sich bald abgehängt. Und ist es irgendwann auch. Hans kann sich also nicht zurücklehnen, sondern muss täglich munter weiter lernen.

„Ältere Hirne sind clevere Hirne“
Und Hans kann es auch! Denn inzwischen hat uns die Hirnforschung bewiesen, dass auch ein hundertjähriges Gehirn neue Verknüpfungen baut, wenn wir es denn entsprechend mit Information und Bewegung füttern. „Ältere Hirne sind clevere Hirne“, schreibt Martin Korte in seinem Buch „Jung im Kopf. Erstaunliche Einsichten der Gehirnforschung in das Älterwerden“ (Ehrlich gesagt, muss ich mich am Riemen reißen, diesen Text zu schreiben, weil ich viel lieber dieses spannende Buch weiterlesen würde…) Also: Wir haben in unseren älteren Gehirnen (mehr …)


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Die Alten hören jetzt: AC/DC

Veröffentlicht in: Allgemein, Älterwerden (im Selbstversuch), Ideen für Gruppen

Die Alten hören jetzt: AC/DCDie Partys 50 plus klingen jetzt anders als vordem. Als BR 2 Moderator  Norbert Joa auf der Gartenparty fragt, was die Band so spielen wird, erfährt er: „Die guten alten Lieder aus unserer Jugend: AC/DC und so“. Nun fragt er sich wie alt er ist:

Das Ende der Welt von BR2: Die jungen Alten

Wie alt fühlen Sie sich?

Zum 68. Geburtstag von AC/DC Sänger Brian Johnson!

PS: Dieser Beitrag gehört in meine innere Fortsetzungsreihe: „Was man demnächst im Altenheim hören wird.“

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