Der Blog für die zweite Lebenshälfte

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Hörbuch: Martin H. Jung „Luther lesen“

Veröffentlicht in: Bücher/Filme, Ideen für Gruppen

Hörbuch: Martin H. Jung  Pünktlich zum Reformationsjahr hat die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) mit dem Hörbuch „Luther lesen“ eine Zusammenstellung von zentralen Luthertexten vertonen können.

Das Hörbuch bietet mehr als 8 Stunden Original-Luthertexte in einer hörerfreundlichen und gut verständlichen Fassung. Damit wird die Publikation „Luther lesen“ auch für Menschen nutzbar, deren Sehr- oder Lesefähigkeit eingeschränkt ist.
Peter Bieringer liest Texte, die einen repräsentativen Ausschnitt aus Martin Luthers Gesamtwerk zeigen. Aufgenommen wurden zentrale Luthertexte von den 95 Thesen über Predigten und die großen Schriften. Auch kontrovers diskutierte Texte fanden im Buch ihren Platz. Die Auswahl der Schriften und ihre Bearbeitungen wurden von Professor Martin H.Jung übernommen.

Daneben ist das Buch auch gut in der Seniorenenarbeit und in der kirchgemeindlichen und schulischen Bildungsarbeit gut einsetzbar.

Eine Hörprobe finden Sie hier

Luther lesen. Das Hörbuch (CD)
ausgewählt und eingeleitet von Martin H.Jung, Amt der VELKD (Hg.), Verlag Vandenhoeck & Ruprecht (Göttingen) 2016; ISBN 978-3-525-69004-8; 15,00 €

 

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Für Seniorenkreise: Adventskranzquiz und neues Buch von Rita Kusch

Veröffentlicht in: Bücher/Filme, Ideen für Gruppen


Für Seniorenkreise: Adventskranzquiz und neues Buch von Rita KuschMeine Kollegin in Oldenburg hat für Seniorenkreise wieder Material herausgegeben. Sie hat mir erlaubt es hier zu veröffentlichen zur Nutzung durch Ehrenamtliche. Sämtliche Rechte liegen bei Rita Kusch. 

Das Adventskranzquiz hier anlicken: adventskranzquiz-rita-kusch

Frisch erschienen ihr neues Buch:

Neue Schatztruhe für die Seniorenarbeit
Impulse, Materialien und Gesprächsanstöße. Mit CD-ROM

Rita Kusch verfolgt konsequent einen aktivierenden Ansatz in der Seniorenarbeit. Es geht ihr darum, die »jüngeren Alten« stärker einzubeziehen und von ihnen zu lernen.
In ihrem vierten Praxisbuch legt sie wieder 20 thematische Einheiten vor, die sich am Erlebnis- und Erfahrungsschatz der älteren Menschen orientieren und deren Lebenserfahrung wertschätzen. Rita Kusch beschreibt ganz praktisch unterschiedliche kreative Formen und methodische Ansätze, um die vorgeschlagenen Themen im eigenen Seniorenkreis für die jeweilige Gruppe passend umzusetzen.
Arbeitserleichterung, Vorbereitungshilfe und Ideenbörse mit Gelinggarantie.


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Filmtipp: Hinter den Wolken

Veröffentlicht in: Bücher/Filme

Endlich wieder Kinowetter! Und ein wärmendes Thema dazu. Neue Liebe.

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Andachten für Seniorenkreise

Veröffentlicht in: Andacht/ Spiritualität, Bücher/Filme, Ideen für Gruppen

Andachten für SeniorenkreiseFrisch erschienen von unserer geschätzten Kollegin Rita Kusch im Gütersloher Verlag! Der schreibt:

Rita Kusch bietet mit diesem Band Andachten für Seniorenkreise, die die Senioren in ihrer Lebenswelt ansprechen und in ihrer Lebenswirklichkeit abholen. Die Andachten haben im Vortrag eine Länge von etwa fünf bis sieben Minuten. Dies ist eine Zeitspanne, während der sich auch Menschen mit einer demenziellen Veränderung noch konzentrieren können. Neben Andachten zu Bibeltexten
finden sich auch Ansprachen zu Liedern, Gebeten und für besondere Anlässe. Die Andachten sind am Ablauf des Jahres bzw. Kirchenjahres und an der Lebenssituation älterer Menschen orientiert, sodass sich für alle Gelegenheiten im Seniorenkreis passendes Material findet.

Hier noch die Verlagsinfo plus weitere praxistaugliche Bücher von Frau Kusch: Kusch_Andachten fuer Seniorenkreise


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#heimkommen – Der Einsame schlägt zurück

Veröffentlicht in: Allgemein, Bücher/Filme, Endlichkeit, Geronto-was? Theorie ganz praktisch, Ideen für Gruppen

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: im Netz kursiert gerade das neue Weihnachts – Werbe – Video von EDEKA. Gucken Sie erst mal…

Na? Taschentuch gezückt? Ca 15 Mio mal – vermutlich inzwischen mehr – wurde dieses Video angeklickt, kommentiert, in Facebook und sonstwo geteilt. Als ich es gestern zum ersten mal sah, habe ich kurz gezuckt und es dann lieber nicht geteilt.

Einsamkeit macht uns ratlos
Heute morgen sitzen wir am Runden Tisch 60+ in Hanau mit VertreterInnen von Kommune, Diakonie und Altenhilfe zusammen und plötzlich kommt das Gespräch auf diesen Clip. Wir sitzen hier und reden, weil  wir wahrnehmen, wie viele Menschen schon jüngeren Datums offensichtlich vereinsamen und wir uns fragen, wie wir diese Menschen erreichen, bevor sie völlig abgetaucht sind. Hier und an anderen Stellen werde ich mit der Frage konfrontiert: Wie gehen wir mit den Alten um, die alleine daheim sitzen und vergeblich auf ihre Familie warten – wenn sie denn noch eine haben? Können wir sie noch erreichen? Oder haben sie aufgegeben? „Ach, wenn du meinst, dass du mich besuchen willst? Na gut, wenn du meinst, dass das was bringt, wegen mir brauchste nicht kommen…“

Und da taucht dieser #heimkommen – Typ auf und inszeniert seinen eigenen Tod, damit die Mischpoke endlich mal wieder zu Weihnachten anrückt. Wir sind uns sehr uneinig!

  • Einsamkeit mißbraucht als Werbeträger!
  • Super!, ein einsamer Mann wird selbst aktiv und dreht den Spieß rum!
  • Ganz schön makaber, die Kinder zur eigenen Beerdigung zusammen zu trommeln.
  • An Weihnachten ist die Familie doch das wichtigste!
  • Ach ja? Und dann sitzt so mancher da in der Familienhölle und hofft dass die heilige Zeit schnell rum ist.

Der Geist der vergangenen Großvater-Weihnacht
Wissen Sie was? Diese Familienidylle ist doch so was von durch. (mehr …)


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Am Ende (k)ein Fest- Ein Film über Sterbehilfe

Veröffentlicht in: Allgemein, Bücher/Filme, Endlichkeit

Am Ende (k)ein Fest- Ein Film über SterbehilfeDies ist eine Filmkritik. Und eine flammende Rede gegen aktive Sterbehilfe. Ich bin stinksauer. Und ich fang mal hinter dem Ende an.

„Ich möchte, dass du mich so, wie ich jetzt bin, in Erinnerung behältst“ (Levanas vorletzte Worte)
„Liebe Mutter, ich kann dir gar nicht deutlich genug sagen, wie sehr ich mich über deine letzten Worte aufrege! Ich soll dich so in Erinnerung behalten, wie du jetzt bist. Toll. Und weg bist du. Weißt du: Ich habe alle möglichen Erinnerungsbilder von dir. Die Strahlende Frau mit Myrthenkränzchen auf dem Hochzeitsfoto, das in eurem Schlafzimmer hängt. Die Müde Mutter nach der Nachtschicht. Die Wuselige Oma, die alles für ihre Enkel tut. Um nur drei zu nennen. Und nun willst du mir die Bilder vorenthalten, die auch zu deinem Leben gehört hätten? Die Schwächer Werdende Alte. Ich habe schon ein paar schwache Seiten von dir gesehen. Und weißt du was? Ich bin froh darüber. Denn bei allem Glanz und Glück sind dies oft genug die Momente gewesen, in denen wir uns nahe kamen. Und nun willst du mir und dir die Möglichkeit nehmen, noch ganz andere Seiten an einander kennen zu lernen? Sich verbunden zu wissen? Unvermutet Nähe zu spüren?“

Ich weiß nicht, ob die Person, die den Promotext für „Am Ende ein Fest“ geschrieben hat, den Film gesehen hat. „Die Zuschauer werden schallend lachen und mit einem breiten Lächeln aus dem Film kommen“, schreibt Srceen International.
Ich bin mit einer Scheißwut aus dem Kino gefegt.  (mehr …)


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