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Der Blog für die zweite Lebenshälfte

Der Blog für die zweite Lebenshälfte

Sterne im Homeoffice

Veröffentlicht in: Allgemein, Corona - Was geht?!

Sterne im HomeofficeStefanie Kühn leitet die Begegnungsstätte der Gemeinde Kaufungen. Wir sind im regelmäßigen Austausch über die neuesten Corona-Verordnungen – und im Gespräch darüber, wie man sie gesetzeskonform und zugleich kreativ umsetzen kann. Sie schrieb uns gestern:

„Unsere Begegnungsstätte ist wieder geschlossen. Per Aushang habe ich dazu eingeladen, zuhause Transparent-Sterne für die adventliche Dekoration der Fenster der Begegnungsstätte zu falten. Material und Anleitung gibt es bei mir im Büro. Gerade habe ich zwei Frauen gezeigt, wie es geht und sie zogen motiviert mit Papierstreifen und Rollator los. Zum Abschied winkten sie einer Kollegin und riefen:`Sabine, wir machen jetzt auch Homeoffice!`Dieser Satz macht meinen Tag bunt. “

 

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Verbunden bleiben – Gemeinsam durch den Winter

Veröffentlicht in: Allgemein, Corona - Was geht?!

Verbunden bleiben - Gemeinsam durch den WinterNun ist aus unserem „Treffen geht – Klein und fein!“  ein „sehr klein“ geworden. Viele, die allein leben, gehen sowieso schon auf dem Zahnfleisch. Mit Blick auf den Winter schwebt Rilkes Gedichtzeile „wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben“ als sehr konkretes Damoklesschwert über den Häusern. Zeit für Gegenmaßnahmen.

Kürzlich hatten wir gemeinsam mit den Kolleg*innen, die für die Kirchenvorstandsarbeit zuständig sind, eine Veranstaltung zum Thema „Räume eröffnen für Gemeindearbeit“. Dort sammelten wir unter den neuen Bedingungen, was dennoch geht. Vielleicht inspiriert sie das zu eigenen Gesten und Aktionen der Verbundenheit.

 

  • Frühstücksgespäche am Telefon
  • Eine selbstgemachte „Corona-Zeitung“ für die Mitglieder des Seniorenkreises, in den Briefkasten gesteckt. Oder eine Andacht für zu Hause. Oder ein monatlicher Kartengruß an die Mitglieder einer Gruppe.
  • Telefonate führen durch Hauptamtliche oder Ehrenamtliche oder „Partner-Anrufe“ oder kleine Telefonketten organisieren, bei denen Menschen sich gegenseitig verlässlich anrufen. Fehlt evtl. der Gesprächsstoff, weil die Menschen zu Hause aktuell nicht viel erleben? Ein Gemeindepädagoge aus der EKHN organisiert Telefongruppentreffen, in denen er zunächst einen kleinen spirituellen Impuls gibt, dann wird fröhlich miteinander gesprochen und am Ende spricht er einen Segen.
  • Blumen/Nikolaus/Sterne-Verteilaktion  an der Haustür mit „Tür- und Angelgesprächen“ auf Abstand von Angesicht zu Angesicht.
  • Adventskalender verschenken, der die Menschen den ganzen Dezember über erfreut und evtl. auch ein Gefühl der Verbundenheit mit den anderen entsteht. Haus zum Aufstellen, bestellbar im Shop bei www.marburger-medien.de. Inhalt beschäftigt sich mit dem Lied: Macht hoch die Tür.
  • Adventskalender am Telefon (verschiedene Menschen liefern die Beiträge, zum Beispiel Backrezept, Lieblingsgedicht, Kurzgeschichte, Adventslied usw.). Technische Voraussetzung: Anrufbeantworter, der ausreichend Aufsprechzeit hat.
  • Krisen-Geschichten schreiben lassen und in einem Heft gebunden: Alle Menschen über 70 Jahre wurden angeschrieben mit der Bitte, Erinnerungen an eine Krise aufzuschreiben, die sie durchlebt haben. Ähnliche Aktion: Dorfgeschichte, die mein Leben schrieb…. Menschen werden eingeladen, Anekdoten und GEschichten aus ihrem Dorf aufzuschreiben oder zu erzählen, diese werden gesammelt. Oder: Konfirmationsgeschichten erzählen lassen und diese Binden und Verschenken oder im Sommer lesen. Menschen, die selber nicht schreiben können, könnten ihre Geschichte am Telefon erzählen, in ein Diktiergerät einsprechen, der Enkelin zum Aufschreiben „diktieren“.
  • Die Fachstelle Ältere der Nordkirche hat eine gute Handreichung  für die Arbeit mit Älteren herausgegeben.

 

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Seniorengruppen – Treffen geht: Klein und fein!

Veröffentlicht in: Allgemein, Corona - Was geht?!, Ideen für Gruppen

Seniorengruppen - Treffen geht: Klein und fein!Die kalte Jahreszeit ist angebrochen. Wie geht es weiter mit den Seniorengruppen, wenn es draußen für Klappstuhl & Co zu kalt wird? Die Antwort ist klar: Treffen geht: Klein und fein.

Mit ein wenig Umdenken geht sehr viel. Das Wichtigste ist die Begegnung, von Mensch zu Mensch. Da dürfen die bisherigen Standards in Ihren Gruppen in den Hintergrund treten. Kleinere Treffen, kürzer, viel Raum für Gespräche – als Faustregel. Fragen Sie Ihre Gruppenmitglieder, was sie brauchen und was ihnen wichtig ist.

Hier ein paar Hinweise zur Umsetzung:

  • Hygieneplan
    Die Hygienepläne Ihrer Kirchengemeinde gelten. Als Gruppenleitung sind Sie für deren Umsetzung verantwortlich. Das heißt, dass Sie Ihren Gruppenmitgliedern ganz klare Ansagen machen müssen und auch dürfen! Eine Gruppenleiterin erzählte, dass die Gruppenmitglieder nach der Gruppenstunde draußen vor der Tür dann doch die Köpfe zusammensteckten. Auch Ihre Gruppenmitglieder haben wie alle andere Bürgerinnen und Bürger eine Verantwortung für sich selbst und ihr Gegenüber. Es ist angemessen, sie daran zu erinnern und darum zu bitten, dass sie die Regeln auf dem Gelände der Kirchengemeinde einhalten.
  • Grundregeln
    Die Grundregeln sind wie überall auch: Mund-Nase-Schutz überall, außer am Platz, Hände desinfizieren, Abstand halten, regelmäßig lüften, Liste der Anwesenden führen. Alle bringen gegen den kalten Luftzug ein Extra-Jäckchen oder ein Schultertuch mit. Dann geht das.
  • Gruppengröße
    Wenn die Räume nicht die ganze Gruppe aufnehmen können, bieten Sie lieber kleinere Treffen an und teilen die Gruppe auf, zum Beispiel die üblichen Tischgruppen.
  • Häufigkeit der Treffen
    Vielleicht ist es Ihnen möglich den gängigen Rhythmus zu verändern. Zum Beispiel statt monatlich nun alle 14 Tage mit jeweils der Hälfte der Gruppe. An vielen Orten gibt es eine große traditionelle Adventsfeiern. Machen Sie daraus mehrere kleinere, dafür nicht so aufwändig, damit es auch für Sie handhabbar bleibt.
  • Anmeldung
    Manche Gruppenleiterinnen arbeiten mit Anmeldung. Das gibt Planungssicherheit. Es gibt Gruppenmitglieder, die sich dann lieber gar nicht anmelden, weil sie befürchten, dass sie vielleicht doch nicht kommen können – und dann würden Sie jemand anderes den Platz „wegnehmen“.  Ein Signal von Ihrer Seite, dass das nicht schlimm ist, hilft vielleicht, diese Hürde zu überwinden.
  • Speisen und Getränke
    Wenn Sie Kaffee anbieten, schenkt ein und dieselbe Person den Kaffee aus. Speiseangebote werden unter hygienischen Bedingungen Teller-weise vorbereitet und mit Klarsichtfolie abgedeckt an den Tisch gebracht. Aber es geht auch ohne Kuchen. In manchen Gruppen hat es sich eingebürgert, dass der eigene Kaffee mitgebracht wird, sogar im Kaffee-to-go- Warmhaltebecher. Ein schönes Geschenk von Enkel zu Oma. Das geht alles und ist völlig in Ordnung. Selbst Gebackenes mitbringen und teilen geht nicht.
  • Schwerhörigkeit
    Die kleinen Gruppen ermöglichen, dass man sich beim Schnuddeln besser hört. Als Gruppenleitung können Sie einen Mund-Nase-Schutz aus Plastik verwenden, damit man Ihren Mund beim Sprechen sehen kann.
  • Selbstverantwortung und Ermutigung
    Die Gruppenmitglieder wissen selbst, dass sie zu Hause bleiben, wenn sie viel mit anderen Menschen Kontakt hatten oder wenn sie Krankheitssymptome entwickeln. Im Moment geht es eher darum, die Menschen zu ermutigen, sich unter Einhaltung der o.g. Grundregeln zu treffen.

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Sorgenetze nach Corona verstetigen – so geht´s

Veröffentlicht in: Allgemein, Corona - Was geht?!, Hoch!Alt, NACHmachBAR

Sorgenetze nach Corona verstetigen - so geht´sDie Corona-Krise hat in Bezug auf Sorgenetze in unseren Orten viel in Gang gesetzt. Einkaufshilfen für Ältere wurden kurzfristig aufgebaut, Telefonkontakte ausgebaut. Das klappte vor allem dort gut, wo schon vorher sozialräumlich agiert wurde. Zum Beispiel in Hundelshausen. Hier wurden neue Bedarfe über Corona hinaus entdeckt, die Senior*innen per WhatsApp selbst aktiv und viele Menschen engagieren sich bei den „Sonntagsgrüßen“. Pfarrer Dr. Christian Schäfer beschreibt die konsequent gemeinsame Herangehensweise mit Netzwerkpartnern vor Ort. Cornelia Coenen-Marx (www.seele-und-sorge.de) gibt eine größere Einordnung in die Gedanken- und Handlungswelt der Caring Community. Sie erinnert an die Idee der Gemeindeschwester, die Kümmerer, an gemeinschaftliche Werte.

 

Mehr über „Dich schickt der Himmel“ und die Caring Community finden Sie in der Mediathek der Fachstelle Zweite Lebenshälfte : bit.ly/2mediathek


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Jens-Peter Kruse: „Es gibt in der Kirche offensichtlich eine Defizitsicht auf das Alter“

Veröffentlicht in: Allgemein, Älterwerden (im Selbstversuch), Corona - Was geht?!, Geronto-was? Theorie ganz praktisch

Jens-Peter Kruse: Diesen kritischen und in Bezug auf die Kirche sehr selbstkritischen Vortrag hielt Jens-Peter Kruse, Mitglied unseres Fachbeirats, im Kontext der DEAE Veranstaltung „Jetzt reden wir!?“ am 16.09.2020. Wir danken Herrn Kruse, dass wir den Wortlaut hier veröffentlichen dürfen.

Die Pandemie hat schonungslos gezeigt, was Informierte in der Seniorenarbeit schon immer ahnten, wussten und beklagten. Corona brachte die Defizite in der Altenhilfe ans Licht: Mängel in der Pflege wie auch die fehlende Wertschätzung des Alters.

„Hoffnungsträger“, um einen zentralen Begriff aus der Überschrift des heutigen Online-Themenabends zu nehmen, waren und sind die Alten weder für die Gesellschaft noch für die Kirche. Der Wunsch der Kirchenleitungen nach einer innovativen, modernen, zukunftsfähigen Kirche ist für sie mit der Realität einer älter werdenden Kirche nicht vereinbar. Das Altersbild, das in der Kirche traktiert wird, ist weiterhin durch das Charakteristikum der Pflegebedürftigkeit geprägt. Es gibt in der Kirche offensichtlich eine Defizitsicht auf das Alter, die stark von diakonischen Anliegen bestimmt ist.

Wie entstehen Altersbilder?

Durch die Altersberichte der Bundesregierung? Durch Veröffentlichungen von Gerontologen, von Psychologinnen oder von Medizinern? Ich vermute eher nicht. Jedenfalls sind diejenigen, die dies glaubten durch die COVID-19-Pandemie eines Besseren belehrt worden. Plötzlich waren sie wieder da, die negativen, defizitären Bilder vom Alter. Plötzlich gehörten schon die 60-Jährigen zur vulnerablen „Risikogruppe“. (mehr …)


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Fahrdienste unter Corona – Bedingungen

Veröffentlicht in: Allgemein, Corona - Was geht?!

Fahrdienste unter Corona - BedingungenAndreas Wiesner hat sich umgehört bei den Fahrdiensten von Bürger-, Nachbarschafts – und Generationenhilfen, wie sie zurzeit (Stand August 2020) die Fahrdienste handhaben. Wir erheben hier keinen Anspruch auf Richtigkeit. Auf jeden Fall immer Fahrer*in und Fahrgast mit Mund-Nase-Schutz.  Bitte informieren Sie sich beim zuständigen Landkreis.

Wir empfehlen Ihnen auch, sich bei den professionellen Fahrdiensten z.B. von Malthesern, Johannitern zu erkundigen, die ja neben dem Schutz des Fahrgastes auch den Mitarbeiterschutz im Blick haben müssen. Wir haben den Eindruck, dass diese mehr Fahrgäste aufnehmen, als die ehrenamtlichen Fahrdienste es tun würden.

1. Eine als Verein organisierte Altenhilfe
Unser Fahrdienst läuft mittlerweile genauso wie vor Corona Zeiten. Unsere Mitglieder können vormittags zwischen 8 und 9 Uhr sowie montags bis 10 Uhr bei uns anrufen und Termine vereinbaren. Uns stehen 3 Fahrzeuge (2 davon mit Trennscheibe) zur Verfügung. Die zu transportierende Person sitzt im hinteren Bereich des Wagens und trägt, ebenso wie (mehr …)


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