Der Blog für die zweite Lebenshälfte

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Stadt Griesheim schafft Seniorenarbeit ab

Veröffentlicht in: Geronto-was? Theorie ganz praktisch, Ideen für Gruppen, NACHmachBAR

Dieser Spur werden wir nachgehen. Denn auch wir sehen, dass radikale Veränderungen anstehen.

Lesen Sie hier, was die Stadt Griesheim lässt und neu angeht.

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Machen Sie mit: „Unser Dorf: Wir bleiben hier!“

Veröffentlicht in: Geronto-was? Theorie ganz praktisch, Ideen für Gruppen, NACHmachBAR

Sie leben im ländlichen Raum. Sie lieben Ihren Ort. Sie wünschen sich, bis zum Lebensende hier bleiben zu können! Dazu können Sie etwas beitragen: Für sich selbst und für andere. Lernen Sie Ihre Nachbarschaft mit anderen Augen zu sehen. Entdecken Sie Wohnwünsche in Ihrer eigenen Biografie, schauen Sie engagierten Menschen über die Schulter: Beim Bau eines Dorfladens, beim Organisieren von kulturellen und sozialen Treffpunkten, bei der Arbeit mit Flüchtlingen. Erfahren Sie von Expertinnen und Experten wie man sich am besten organisiert und Verbündete findet. Treffen Sie sich mit anderen neugierigen Menschen, um über Ihre Ideen  zu reden. Lassen Sie sich auf ganz neue Gedanken bringen.

Ganz bequem von zu Hause aus!

Sie brauchen einen Internetzugang, PC, Tablet oder Smartsphone und schon geht es los! Mit einem Online-Kurs! „Unser-Dorf-MOOC“ ist ein 6-wöchiger Kurs  (mehr …)


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Machen Sie mit! Unser Dorf: Wir bleiben hier!

Veröffentlicht in: Geronto-was? Theorie ganz praktisch, Ideen für Gruppen, NACHmachBAR

Wir bereiten gerade eine großartige Sache vor: Ein Online – Lernprojekt, bei dem Sie mitmachen können. Sie brauchen nur einen Zugang zum Internet und los geht´s  online am 24.10.

Unser Dorf: Wir bleiben hier!
Online-Markttreffen für Information, Austausch, Ideen vom 24.10.-2.12.2016
Die Erwachsenenbildung der EKHN und EKKW starten gemeinsam am 24.10. einen Online-Kurs, zu dem auch Menschen außerhalb Hessens eingeladen sind!

Für Menschen im ländlichen Raum
Sie leben im ländlichen Raum oder sind an den Problemlagen und Themen des ländlichen Raums interessiert? Ansprechen möchten wir besonders Menschen aller Generationen, die sich für und in ihrer Region engagieren wollen und dazu ein Netzwerk benötigen.

Die Themen
Woche 1: Unser Dorf: Mit anderen Augen sehen
Woche 2: „Teilhabe“: Wir gestalten mit!
Woche 3: Wohnen: Daheim – mit anderen – am Ort
Woche 4: Welcome und mehr: Flüchtlinge im Dorf.
Woche 5: Wir organisieren uns: Als Genossenschaft, Verein, gGmbH?
Woche 6: Netzwerken: Über Facebook, Twitter & Co.

Sechs Wochen lang gibt es neue Denkanstöße aus der Praxis für die Praxis: Kurze Videos, interessanten Lesestoff, Aufgaben zum Weiterdenken und Austausch im Online-Forum mit Gleichgesinnten und der Möglichkeit, die Expert*innen der Woche im Video-Chat zu befragen

Material auch nach dem 2.12. nutzbar!
Der MOOC – (Massive Open Online Course) wird über eine Online Plattform angeboten, zu der man sich einmalig anmelden muss. Die Teilnahme ist kostenlos. Auch später kann man die Materialien nutzen, dann allerdings ohne den Austausch mit Teilnehmenden und Expert*innen.

Kontakte knüpfen
Der Auftakt am 15.10. zeitgleich in Hofgeismar-Hümme, Schwalmstadt-Treysa und Groß-Umstadt und ein Markttreffen am 19.11. in Marburg geben Gelegenheit, Teilnehmende persönlich zu treffen und mit Expert*innen an den Themen weiter zu arbeiten.

Alle Informationen und Anmeldung
Unter www.unser-dorf-mooc.de gibt es weitere Informationen und den Link zum Anmelden.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landes Hessen im Rahmen von Hessencampus Kassel 2016 und die Teilnahme ist kostenfrei.


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Das „Veranda Social Club Café“ – mit Senior*innen neue Wege erkunden

Veröffentlicht in: Allgemein, Geronto-was? Theorie ganz praktisch, Ideen für Gruppen, NACHmachBAR

Das „Veranda Social Club Café“ - mit Senior*innen neue Wege erkunden

Achtung, EKKW! Ab sofort können Sie bei mir über andreas.wiesner@ekkw.de (Tel 0561-9378 284) eine Materialkiste für Ihr Veranda Social Club Café bestellen. Ich berate sie auch gerne bei der Umsetzung!

(AW) In meiner Zeit in England habe ich die Methode „Veranda Social Club Café“ entwickelt. Sie nutzt die Energie der Musik des Buena Vista Social Club, die 1996 mit Altmeistern kubanischer Musik der 1940er und 1950er Jahre aufgenommen wurde. Der „Buena Vista Social Club“ eignet sich sehr gut, weil die Musiker*innen meist um die 75 und älter sind. Diese Musiker*innen sind die Vorbilder, die positiven Held*innen, denn sie zeigen uns ,was trotz des Wirtschaftsembargos seit 1961 möglich war. Exotik, Vitalität und Temperament der Insel Republik helfen dabei, die Teilnehmer*innen, aus ihrem Alltag zu reißen um sie auf das, was „trotz alledem möglich ist“, zu konzentrieren. Ich habe dieses Modell in England entwickelt, um einen Diskurs mit Älteren zu ermöglichen, der frei von Persönlichkeits- und Jugendkult, gesellschaftlicher Hoffnungslosigkeit durch extreme Austeritätspolitik ist. Das Modell eignet sich besonders dieses Jahr, da Kuba das Gastgeberland des Westgebetstags für 2016 ist. Fragen Sie die beim WGT engagierten Frauen in Ihrer Kirchengemeinde. Sie haben sicher noch Infomaterial, Dekoration und leckere Rezepte. Mehr Infos über Kuba hier

Vorbereitung
Für die Konversation wird – wenn möglich – ein Pavillon auf einer Veranda/ im Freien aufgebaut, an der eine Kubanische Flagge befestigt ist. Es spieltMusik von „Buena Vista Social Club“, kubanische Rumtorte und Kaffee werden serviert. (mehr …)


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AbDanken – Abschied aus dem Seniorenkreis? Ratgeber erschienen

Veröffentlicht in: Allgemein, Geronto-was? Theorie ganz praktisch, Ideen für Gruppen

AbDanken – Abschied aus dem Seniorenkreis? Ratgeber erschienen(AZ) So schön kann AbDanken sein! Bei uns in der Fachstelle ist der Frühling eingezogen und unser neuer Ratgeber ab sofort zu haben:  „AbDanken – Abschied aus dem Seniorenkreis?“
Die Veränderungen, die ich im vorigen Artikel (Anders älter – die nächste Generation) beschrieben habe, führen zur Krise in der bestehenden Seniorenarbeit. Die Gruppen werden kleiner, die Leiterinnen selbst älter. Sie wagen es oft nicht, ans Aufhören zu denken, weil sich niemand findet, der/die die Nachfolge übernimmt.
Da es Land auf Land ab dasselbe Phänomen ist – übrigens auch in Sport-, Gesang- und anderen Vereinen, bei den Landfrauen, Frauenhilfen und ähnlichen Gruppen – habe ich einen kleinen Ratgeber über den Abschied vom Seniorenkreis geschrieben. Er soll Ehrenamtlichen und PfarrerInnen dabei helfen, sich ehrlich und gemeinsam Gedanken über die Zukunft zu machen. Er soll Mut machen, zu der Zeit, die Ihnen selbst richtig erscheint, beherzt Abschied zu nehmen, um damit Raum für etwas Neues zu schaffen. Das ist doch ein echtes Frühlingsthema!

Der kleine Ratgeber wird an allePfarrämter und Kirchenvorstände der EKKW verschickt. Bei Interesse können Sie ihn gerne bestellen unter zweite.lebenshaelfte@ekkw.de
Und hier können Sie in das kleine bunte Büchlein schon jetzt hineinsehen.

Der Clou: in Papierform lässt es sich von zwei Seiten lesen. Das stellt dann manche Fragen auf den Kopf.
Antje Köhler von www.die-visiomaten.de hat das wieder wunderbar gestaltet!

AbDanken – Abschied aus dem Seniorenkreis? Ratgeber erschienen AbDanken – Abschied aus dem Seniorenkreis? Ratgeber erschienen


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Anders älter – Die nächste Generation

Veröffentlicht in: Älterwerden (im Selbstversuch), Geronto-was? Theorie ganz praktisch

Anders älter - Die nächste Generation(AZ) Als ich die 24 Kirchenvorsteherinnen und –vorsteher bat, sich nach Geburtsjahrgängen an die Tischgruppen zu setzen, geschah dies: 11 Männer und Frauen quetschten sich an den Tisch der in den 1950er Jahren Geborenen., am 40er Tisch waren es 5, am 60er Tisch 6 Leute. Am Rand saßen zwei Frauen, die in den 70ern geboren waren.

Da hatte ich die Offenbarung.

Dies ist demografische Entwicklung „life“! Wir verkörperten die Tannenbaum – Grafik (manche nennen sie einen Pils). Der dicke Balken in der oberen Mitte: Hier saßen sie als Menschen vor mir! Vergnügt, schick, diskussionsfreudig. Die 50er fragte ich: „Kommt Ihnen die Enge bekannt vor?“ Kräftiges Nicken. „Hallo Babyboomer!“ Wir fanden unter ihnen auch einen Hippie-im-Herzen, der am Ende des Tages die Vision eines Treffpunktes der Generationen formulierte, mitten im Ort an der Stelle, an der früher die Disco stand.

Als Sie so etwa 18 – 22 Jahre alt waren
Die Geburtsjahrgänge hatten folgende Aufgabe:
„Als Sie so etwa 18 – 22 Jahre alt waren:
– Welche Sprüche haben Sie damals geprägt?
– Was war für Sie politisch-gesellschaftlich von Bedeutung?
– Welche Musik haben Sie gehört?“
Das ist eine Forschungsreihe, die ich nun schon eine Weile betreibe. Es kristallisieren sich ein paar Dinge heraus, die immer wieder auftauchen, ob man nun mit Menschen aus der Stadt oder vom Land spricht. Sprüche, die die 40er-Geborenen mitnahmen: (mehr …)

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