Der Blog für die zweite Lebenshälfte

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Kommen Sie im September nach Jesberg! Gute Beispiele für Mobilität im ländlichen Raum

Veröffentlicht in: Allgemein, NACHmachBAR

Samstag, 9. September 2017, 10:30 – 15:30 Uhr

Mobil – ohne (eigenes) Auto
Auf den ersten Blick gibt es im ländlichen Raum keine Alternative zum eigenen Auto. Läden, Behörden,
Bildung, Kultur – all das ist ohne Auto kaum erreichbar. Aber was ist mit den Jungen und Alten, die nicht
Auto fahren oder aus unterschiedlichen Gründen nicht fahren wollen? Wir zeigen Ihnen praxisnah, welche
Lösungen es bereits gibt: Der Verein „Vorfahrt für Jesberg“ (VoJes) arbeitet kreativ für ein gutes Leben
im Dorf mit weniger eigenen Autos. Das Carsharing ist mit der Nachbarschaftshilfe verknüpft, Zahid aus
Pakistan bringt per Lasten-E-Bike Einkäufe nach Hause, die Mitfahrbank funktioniert. Die Aktiven stellen
ihre vielfältige Arbeit und ihren alternativen „Fuhrpark“ vor.
Wie kommt man von der Idee zur Realisierung?

Weitere Projekte zeigen ihre ganz unterschiedlichen Strategien,
verraten Erfolgsfaktoren und Knackpunkte:

• Dorf- Carsharing (Elektroauto) Initiative Schönstadt, Herwig Hahn (mehr …)

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Unser Programm 2017, 2. Jahreshälfte: Das passende Stück: Brücken puzzeln

Veröffentlicht in: Allgemein

Unser neue Programmflyer ist fertig und unterwegs. Hier können Sie ihn sich schon anschauen: flyer_fachstelle_2017_2_web

Älterwerden im Ort? Altenarbeit verändern?  Netzwerken in der Nachbarschaftshilfe? Es ist wie beim Puzzeln. Aus dem unsortierten Haufen kleiner Teile wird nach und nach ein Bild, das Sinn macht. Manchmal fehlt dieses eine kleine Teilchen, das die Brücke bildet. Zum Beispiel eine Idee, die Menschen von A nach B transportiert. Oder eine Person, die zwei Welten zusammenbringt. Im zweiten Halbjahr haben wir solche verbindenden Puzzle-Ideen für Sie vorbereitet.

Zum Beispiel führen wir Sie ganz praktisch in die Arbeit im Sozialraum ein, es gibt einen Werkstatttag zur Mobilität im ländlichen Raum, einen Abend für Aktive in den Nachbarschaftshilfen und einen Blick über den Tellerrand in die Kunst des Netzwerkens – und es gibt wieder Bewegung im Seniorenkreis! Einen Überblick über alle Veranstaltungen im zweiten Halbjahr finden Sie hier.

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Material für Seniorengruppen im Juni: Was wäre wenn? + Gedächtnistraining

Veröffentlicht in: Allgemein, Ideen für Gruppen

Rita Kusch, unsere Kollegin in der Seniorenarbeit in der Evangelischen Kirche in Oldenburg hat wieder Material für den Seniorenkreis zu Verfügung gestellt, das Sie gerne nutzen dürfen. Sämtliche Veröffentlichungsrechte liegen bei Frau Kusch. Sie schreibt:

„Für den Juni habe ich mir verschiedene Aufgaben zum Training des Gedächtnisses ausgedacht.
Was wenn?
Stellen Sie folgende Situationen zur Diskussion. Es handelt sich jeweils um eher unwahrscheinliche Dinge, bei denen erzählt werden soll, was man in einer solchen Situation täte:
Es heißt jeweils: Was würden Sie tun, wenn
• Sie heute eine 25. Stunde geschenkt bekämen?
• Sie 10.000 Euro gewönnen, sie aber nur für andere ausgeben dürften?
• Sie in einem Laden sähen, dass jemand etwas klaut?
• Ihnen die berühmte Fee mit den drei Wünschen begegnete?“

Weitere Fragen und sehr viel direkt umsetzbare Übungen zum Gedächtnistraining finden Sie hier: Rita Kusch Material für Juni 2017_Gedächtsnistraining

Hier unsere Empfehlung für Rita Kuschs aktuellem Buch „Neue Schatztruhe für die Seniorenarbeit“

Und unser Tipp: Stöbern Sie auch in der Kategorie „Ideen für Gruppen“.

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Ein Ausflug nach Freienseen: Wie man in einem kleinen Ort eine große Initiative für alle Generationen starten kann.

Veröffentlicht in: Allgemein, NACHmachBAR

Als wir für den DorfMOOC recherchierten, waren wir uns einig, dass für Themenwoche 1 „Unser Dorf mit anderen Augen sehen“ unbedingt Ulf Häbel und das Freienseener Dorfschmiedeprojekt vorgestellt werden sollten. Die Dorfschmiede umfasst in dem 800-Seelen- Ort unter dem Motto „Leben und sterben wo ich daheim bin“ einen Dorfladen mit Treffpunkt-Café, Tagespflege und barrierefreie Wohnungen mitten im Ort. In Planung haben sie noch mehr, z.B. Homeoffice Plätze.

Wir haben drei Filme gedreht, die Sie hier und natürlich im DorfMOOC mit viel Zusatzinfos sehen können. Ulf Häbel verrät uns seine Herangehensweise.  Lassen Sie sich den Blick schärfen!

Hier können Sie sich direkt über den DorfMOOC informieren und anmelden


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Mit einer Sitzbank verändern Sie die Nachbarschaft!

Veröffentlicht in: Allgemein, NACHmachBAR

Als wir für unseren DorfMOOC recherchierten fiel uns etwas auf: Eine Sitzbank spielte oft – am richtigen Ort aufgestellt – eine entscheidende Rolle in der Entwicklung für die Kultur am Ort, für die Ideenentwicklung hin zu Nachbarschaftsinitiativen u.v.m.. Annegret Zander hat daraufhin mal gesammelt. Und mit ´ner Bank gespielt (s. Filmchen am Schluss)

TREFFPUNKT
Samstags seh´n wir uns an der Bank
Ausgangspunkt in einem Ort: Wir sehen uns ja gar nicht mehr! Niemand auf der Gasse, die Kleinen nicht, die Alten nicht und die dazwischen erst recht nicht. Moritz Kirchesch von der Deutschen Vernetzungsstelle ländlicher Raum berichtete beim Auftakttreffen des DorfMOOCs in Hofgeismar-Hümme von einem Dorf, in dem 2 Künstlerinnen eine Bank angemalt haben. Die wird nun immer montags vor ein anderes Haus im Ort getragen und am Samstag treffen sich dann alle dort. Um 17 Uhr, mit Kind und Kegel und Kaffee und dem Bierkasten. Wer nicht dabei sein kann, kriegt per Whatsapp die aktuellen Fotos. Der Renner im Dorf!

Manuela, eine Teilnehmerin im DorfMOOC, hat die Idee ausprobiert: In ihrem Ort hat sie die „Baumelbank“ auf den Weg gebracht. Die wandert einmal im Monat. Kinder haben sie angemalt, nun wird sie in jenen Höfen aufgestellt, wo die Bewohner*innen sich mehr Kontakte wünschen. Bilder dazu gibt´s in der Facebook-Gruppe DorfMOOC unter #Baumelbank zu sehen.

Auf ´nen Kaffee
Frauke, eine weitere Teilnehmerin des DorfMOOCs und Ortsvorsteherin, schrieb im Forum „Treffpunkte”: „An bestimmten Bänken war immer was los. Da die „Älteren“, die dort regelmäßig sicher anzutreffen waren, nun aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr kommen können, sind unsere Banktreffpunkte zumeist verwaist. Eine Wiederbelebung ist aber möglich, was ich zum Teil alleine, aber auch schon mit meiner Freundin …  „getestet“ habe. Tasse Kaffee in die Hand (mehr …)

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nachMACHbar: Kleider-TauschRausch selbst anbieten

Veröffentlicht in: Allgemein, NACHmachBAR

Wir haben zusammen mit der Frauenarbeit im Referat Erwachsenenbildung einen sehr vergnüglichen Abend mit Helena Tillert von TauschRausch Kassel verlebt, sehr viel Klamotten getauscht und wissen nun wie man das organisiert, so einen Klamotten-TauschRausch. Aber von vorne…

Frage: Wieviel Hosen haben Sie im Schrank? Und wie viele davon tragen Sie? Wenn Sie jetzt ins Nachdenken kommen, könnten Sie eine Kandidatin, ein Kandidat für den TauschRausch sein.

„Mit dem Tausch von Klamotten … wollen wir mit TauschRausch ein Zeichen setzen für mehr Nachhaltigkeit und zeigen, dass Mode auch ganz ohne Geld möglich ist.“

So schreiben die jungen Leute von TauschRausch Kassel, die zweimal jährlich einen großen Saal in eine riesige bargeldlose Tauschbörse für Kleider und Accessoires verwandeln. Das lässt sich auch im kleinen Rahmen organisieren. Wir haben es ausprobiert und die Teilnehmerinnen gebeten:

  • bringen Sie bis zu 5 Kleidungsstücke (in gutem Zustand) mit, die Sie nicht mehr brauchen
  • und einen Essens-Beitrag fürs Abendbüffet.

Die Einführung in die Praxis des Kasseler TauschRauschs gab uns Helena Tillert (www.tausch-rausch.org). Sie ist mit ihren Anfang 20 die Älteste und tritt gerne in die zweite Reihe für die nachrückenden Oberstufenschüler*innen, die auch schon mal 1000 Besucher*innen und ihre mitgebrachten Klamotten wuppen. Bei den regelmäßigen Vorbereitungstreffen wird heftig über die kleinen Dinge der Organisation diskutiert, besonders aber über die großen Themen des fairen Handels. Angewandte politische Bildung ist das. Wie es weiter ging und wie man einen TauschRausch selbst organisiert finden Sie hier: Dokumentation und Material TauschRausch

Und warum machen wir das als Fachstelle Zweite Lebenshälfte?
Weil man über solche Aktionen generationenübergreifend Menschen kennenlernt, weil Ältere Verantwortung für ihre Nachbarschaft und in der Welt übernehmen, weil wir damit eine Kultur entwickeln, in der sich Menschen auf Augenhöhe und mit Spaß begegnen. Wir finden, das gehört alles zu einem guten Leben bis ins hohe Alter hinzu.

Hier geht’s zu einem schönen kleinen Bericht von OP – Online: Mode geht auch ohne Geld – Evangelische Kirche möchte mit „TauschRausch“ ein Zeichen setzen

 


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