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Der Blog für die zweite Lebenshälfte

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Woche 1 mit Psalm 30: Meine Rettungen zählen

Veröffentlicht in: Allgemein, Andacht/ Spiritualität

Haben Sie schon einmal Ihre Rettungen gezählt? Wenn Sie schon etwas mehr Jahre auf dem Buckel haben, dürfte da ein bisschen was zusammen kommen.

weggezogen ……….. von der Gefahr
heraufgeholt………… aus dem Schlamassel
rausgeeist…………… aus der Bredouillie
wachgerüttelt…………. aus einem Albtraum
gerettet……………… vor mir selbst
geschützt…………

Haben Sie diese Erfahrungen jemals als Rettungen Gottes betrachtet? Der Psalmbeter in Psalm 30 tut dies: „Ich preise dich, Herr, denn du hast mich aus der Tiefe gezogen und lässest meine Feinde sich nicht über mich freuen. Herr, als ich schrie zu dir, machtest du mich gesund. 4 Herr, du hast mich von den Toten heraufgeholt; du hast mich am Leben erhalten, aber sie mussten in die Grube fahren.“

Und hier noch in der Übersetzung der Bibel in gerechter Sprache: „Ich will dich hochleben lassen, Ewige, denn du hast mich herausgezogen. … Ewige, meine Gottheit, um Hilfe schrie ich zu dir, da hast du mich geheilt. 4 Ewige, aus dem Totenreich hast du meine Lebenskraft heraufgeholt. Mich hast du am Leben erhalten, von denen, die in die Grube hinabsteigen.“

Dem Tod nahe war diese Person. Entweder selbst, oder durch den Tod eines Menschen der ihr nahestand. Und es gibt diese Zeiten, in denen man sich wie tot fühlt. Aber ich will heute gar nicht darin herum rühren, sondern auf dieses andere blicken: die Lebenskraft die zurückkam nach schweren Erlebnissen. Das Gefühl und Bewusstsein ins Leben zurückzukehren.

Ich habe diese Verse gelesen, dann einen Bleistift genommen und drauflos gezeichnet – ohne Plan, sehr viel Gekritzel, aus dem sich aber nach und nach ein Sinn schälte. Ich habe einen Blick auf meine Wurzeln geworfen und gesehen, was mich durch meine Krisen getragen hat.

Vielleicht mögen Sie dies auch einmal versuchen in dieser Woche und sich überraschen lassen. Still werden, diese Verse lesen, drauflos kritzeln/malen/krakeln.

Und Ihre Rettungen zählen. sie werden diese Liste bei der nächsten Krise gut gebrauchen können.


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Runter und rauf – 7 Wochen mit Psalm 30

Veröffentlicht in: Allgemein, Andacht/ Spiritualität, Ideen für Gruppen

Am Ende der 7 Wochen werde ich Ihnen verraten, wieso ich ausgerechnet diesen Psalm gewählt habe. Eins vorweg: sie werden starken Bildern begegnen, sich wesentliche Fragen gestellt haben, wenn Sie mit mir den Weg mitgehen. Runter und rauf.
Die Passionszeit beginnt. Fastenzeit. Zeit, sich anderen Gedanken zuzuwenden als sonst im Alltag. Platz schaffen, Räume öffnen. Vertraute, neue.
Ich lade Sie ein, mit mir einen Weg durch die Fastenzeit zu gehen, auf Spurensuche nach dem was Sie trägt, getragen hat. Alten Worten wie Geheimnissen nachlauschen. Vielleicht schreiben. Vielleicht malen. Was entdecken Sie? Immer Sonntags werde ich einen Vers aus Psalm 30 mit Ihnen entdecken. Es wäre schön, wenn Sie mir im Kommentar schreiben. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Gedanken öffentlich werden, lassen Sie es mich wissen.  Vielleicht werde ich Ihre Gedanken in meine Gedanken mit einfließen lassen, ohne dass jemand erfährt, dass sie von Ihnen sind. Der Austausch ist uns im ebz wichtig. Ich würde mich freuen, wenn wir auch hier im Blog damit beginnen könnten.

Und hier beginnen die 7 Wochen mit Psalm 30.

Den Tempel einweihen – Vorbereitung auf die Gottesbegegnung
Es geht los, bevor es los geht. Die Psalmen haben immer eine Überschrift. Psalm 30, Vers 1 hat diese: „Ein Psalm Davids. Ein Lied zur Einweihung des Tempels.“

Der Tempel – der zentrale Ort und Symbol für die Gottesbegegnung des Volkes Israel mit seinem Gott.  Der Tempel Davids hatte ein Allerheiligstes, einen Ort der Gottesbegegnung, an den nur Geweihte durften. Der Großteil des Tempels wurde von Menschen bevölkert, die wie Sie und ich ihre Freuden und Leiden vor Gott brachten.  Ich stelle mir vor, dass da viel Begegnung und Austausch war.

Beginn der Fastenzeit, wo haben Sie eigentlich Ihren „Tempel“? Haben Sie einen? Einen Ort, der Ihnen heilig ist, an dem Sie sich selbst und Gott näher kommen können? Ein Ort, der sich aus dem Alltag heraus(sc)hält, vielleicht (mehr …)


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