Der Blog für die zweite Lebenshälfte

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Mit der Ping!-Station die Welt retten: Eine Tauschbörsen-Initiative für elektronische Geräte und Zubehör

Veröffentlicht in: Allgemein, NACHmachBAR

(AZ) Kabelsalat in meiner Medienschublade.  Floppidisks beim Ausmisten gefunden. Die Spielekonsole und die Walkie-Talkies vom Junior liegen ungenutzt in der Ecke. Das abgelegte IPhone – wohin?

Nach-Halt-Ich-Keit???!!!!

Alle Repaircafé – Aktivist*innen sollten jetzt aufhorchen, Kirchengemeinden, die sowieso schon Tauschregale betreiben ebenso. Hier können Sie etwas dazu beitragen, dass Kabel, Tablet, Smartphone & Co länger im Umlauf bleiben.

Thorsten Belzer von pingstation.de hat die rettende Idee. Es ist eigentlich wie beim KlamottenTauschRausch: Bring deine abgelegte Elektronik-Sachen zur Ping!-Station, nimm dir das mit, was du brauchst.

Die „Ping!“-Leute haben alles vorbereitet: unter „Ping! -Station einrichten“  finden Sie zum Ausdrucken ein Plakat auf dem gezeigt wird, wie die Sache funktioniert. Dazu Vorlagen für den „Ping!-Zettel“  Der wird ausgefüllt und auf das abgegebene Gerät geklebt: „Name des Geräts, ob es intakt ist oder ein Problem hat, ob Daten gelöscht werden sollen. Wenn noch Daten auf dem Ding sind, geht es in die Löschbox, ansonsten ins Regal.

Das mit der Löschbox finde ich sehr entlastend, denn weiß ich, ob ich (mehr …)


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Erfolgreicher Ideenstart auf der Route55plus

Veröffentlicht in: Allgemein, NACHmachBAR

Eröffnung Route55plus Bild: Uli Köster

Es ist jetzt wirklich losgegangen! Wir kommen noch gar nicht hinterher mit all den wunderbaren Impulsen und neuen Dingen, die es jetzt auch für uns zu lernen gibt, wenn man mit so einem Projekt an den Start geht. Zum Glück hat Uli Köster schon mal etwas für uns geschrieben:

Freie Fahrt auf der ,Route 55 plus‘
Projekt für selbstorganisierte Bildung, Begegnung und Freizeitgestaltung Schwalmstadt-Treysa. Die Kinder sind erwachsen und aus dem Haus, das Ende des Berufslebenssteht unmittelbar bevor oder liegt sogar schon hinter einem und plötzlich stellt man sich die Frage: „Wie geht es weiter in meinem Leben?“. Das Projekt „Route 55 plus“ gibt auf diese Frage auch keine konkrete Antworten, vielmehr will es Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Menschen mit Interessen und Ideen zusammenzubringen und auf einen gemeinsamen Weg zu schicken, das haben sich Pfarrerin Annegret Zander, zuständig für die Fachstelle Zweite Lebenshälfte im Referat Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck (EKKW), und Projektmitarbeiterin Melanie Nöll auf die Fahnen geschrieben. Unter der Überschrift „Silberschmiede“ hatten Zander und Nöll in den vergangenen zwei Jahren Vorarbeit geleistet, dabei wurden Ideen gesammelt, Netzwerke geknüpft und Erfahrungen mit Aktiven von ähnlichen Initiativen ausgetauscht. Für den Startschuss hatten die beiden Koordinatorinnen nach Treysa eingeladen, mit einem gemütlichen Brunch im Franz-von-Roques-Haus schafften sie die richtige Atmosphäre.

Bereits am Eingang hießen sie jeden Gast persönlich willkommen und überreichten ein Tütchen mit wichtigen Utensilien für diesen Tag. „Route 55 +…weiter im Leben“ stand auf dem Bleistift, mit dem jeder seine eigenen Ideen und mögliche Projekte auf einer Karte eintragen sollte.
Eine farbige Serviette diente als Tischkarte, dadurch (mehr …)


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Und der Bürgermeister macht auch mit: CarSharing Konzepte für´s Land

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Pfarrerin Annegret Zander (Fachstelle Zweite Lebenshälfte), Pfarrer Stefan Weiss (Klimaschutzmanager), Pfarrer Dierk Glitzenhirn (Evangelisches Forum Schwalm-Eder), Michael Schramek (VoJes) organisierten die Tagung und ermutigten dazu, durch intelligente PKW-Nutzung auf dem Land die Lebensqualität zu erhöhen und das Klima zu schützen.

Am 9. September waren wir zu Gast in der Kirchengemeinde Jesberg – ein herzlicher Dank geht an Pfarrer Reinhard Keller und den Kirchenvorstand für die Gastfreundschaft und tolle Zusammenarbeit! – , wo der Verein Vorfahrt für Jesberg e.V. zehn Alternativen zur Fahrt mit dem privaten Auto auf dem Land entwickelt hat. Ein erstaunlicher Tag! Weitere Infos zu den einzelnen Projekten werden folgen. Dierk Glitzenhirn vom Evang. Forum Schwalm-Eder hat eine erste Zusammenfassung geschrieben:

Mehr Lebensqualität und Klimaschutz
Auf der Tagung am Samstag, den 9.9.2017, in Jesberg unter dem Thema „Mobil ohne Auto“ stellte der Klimaschutzmanager der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Pfarrer Stefan Weiß, ernüchtert fest: „Eigentlich wurden in Europa ganz ordentliche Klimaschutzziele verabredet – aber im derzeitigen Wahlkampf im Land der Klimakanzlerin interessiert das niemand.“ Dass die verabredete Senkung der Treibhausgase von 40 Prozent bis zum Jahr 2020 nicht erreicht werde, liege daran, dass Deutschland noch immer der größte Braunkohleverbrenner weltweit sei. Außerdem ginge beim Verkehr trotz der technologischen Weiterentwicklung der PKW der Schadstoffausstoß nicht zurück. Lediglich 8 % des Personenverkehrs finde per Bahn statt. Die logische Konsequenz sei, den Individualverkehr zu verändern: „Wir brauchen Autos, aber bessere und weniger“, eröffnete Weiß die Tagung.
Rund 30 Personen tagten ganztätig im Gemeindehaus der Kirchengemeinde und Tagungsgäste von Initiativen aus Nordhessen und teilweise weit angereiste Gäste tauschten ihre Ideen aus, um nach intelligenten und kostengünstigen Alternativen zum eigenen PKW zu suchen. Sie wurden auf vielfältige Weise fündig. Mobilitätsberater Michael Schramek vom Verein „Vorfahrt für Jesberg“ erläuterte im Hauptreferat, dass von 1300 Autos in Jesberg, 200 weniger als 5000 km gefahren würden, 40 sogar weniger (mehr …)

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Route55plus – Projektstart für selbstorganisierte Bildung und Begegnung im ländlichen Raum

Veröffentlicht in: Allgemein, Älterwerden (im Selbstversuch), NACHmachBAR

„… weiter im Leben: Gemeinsam bringen wir Ihre Ideen auf den Weg!“ So beginnt Route55plus, ein Projekt der Erwachsenenbildung der beiden evangelischen Kirchen in Hessen. In Kürze geht es in drei Regionen um Hanau, Alsfeld und Ziegenhain an den Start. „Wir suchen Menschen, die Zeit und Lust haben, gemeinsam mit anderen Ideen zu entwickeln, etwas zusammen zu unternehmen, sich mit Themen zu beschäftigen, die sie wirklich interessieren, ohne dass es dazu Experten von außen braucht. Schließlich sind wir mit Lebenserfahrung unterwegs!“, sagt Pfarrerin Annegret Zander von der Fachstelle Zweite Lebenshälfte, EKKW, eine der Initiator*innen des Projekts.

Route55plus bietet dafür die Plattform: Über die Webseite der Initiative werden Ideen gesammelt, Gleichgesinnte gesucht und schließlich öffentlich zu den daraus entstehenden Angeboten eingeladen. Vor Ort bringen drei Teams Menschen und Ideen und auch Örtlichkeiten zusammen und unterstützen bei der Organisation.

Kommen Sie zum Auftakt!

Nun stehen die Initiator*innen in den Startlöchern und laden zum Auftakt ein: Pfarrer Dr. Steffen Merle, Leiter des Evangelischen Forums Hanau+ beginnt am Sonntag, den 27. August um 11:30 Uhr auf der Ronneburg im Rahmen des Hanauer Kirchenkreis-Kirchentages. Er geht – ganz im Wortsinne – mit den Interessierten die ersten Schritte auf der Route55plus: Ideen werden ausgetauscht, erste Kontakte geknüpft. „Erfahrung teilen verbindet.“, so (mehr …)


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Kommen Sie im September nach Jesberg! Gute Beispiele für Mobilität im ländlichen Raum

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Samstag, 9. September 2017, 10:30 – 15:30 Uhr

Mobil – ohne (eigenes) Auto
Auf den ersten Blick gibt es im ländlichen Raum keine Alternative zum eigenen Auto. Läden, Behörden,
Bildung, Kultur – all das ist ohne Auto kaum erreichbar. Aber was ist mit den Jungen und Alten, die nicht
Auto fahren oder aus unterschiedlichen Gründen nicht fahren wollen? Wir zeigen Ihnen praxisnah, welche
Lösungen es bereits gibt: Der Verein „Vorfahrt für Jesberg“ (VoJes) arbeitet kreativ für ein gutes Leben
im Dorf mit weniger eigenen Autos. Das Carsharing ist mit der Nachbarschaftshilfe verknüpft, Zahid aus
Pakistan bringt per Lasten-E-Bike Einkäufe nach Hause, die Mitfahrbank funktioniert. Die Aktiven stellen
ihre vielfältige Arbeit und ihren alternativen „Fuhrpark“ vor.
Wie kommt man von der Idee zur Realisierung?

Weitere Projekte zeigen ihre ganz unterschiedlichen Strategien,
verraten Erfolgsfaktoren und Knackpunkte:

• Dorf- Carsharing (Elektroauto) Initiative Schönstadt, Herwig Hahn (mehr …)

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Unser Programm 2017, 2. Jahreshälfte: Das passende Stück: Brücken puzzeln

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Unser neue Programmflyer ist fertig und unterwegs. Hier können Sie ihn sich schon anschauen: flyer_fachstelle_2017_2_web

Älterwerden im Ort? Altenarbeit verändern?  Netzwerken in der Nachbarschaftshilfe? Es ist wie beim Puzzeln. Aus dem unsortierten Haufen kleiner Teile wird nach und nach ein Bild, das Sinn macht. Manchmal fehlt dieses eine kleine Teilchen, das die Brücke bildet. Zum Beispiel eine Idee, die Menschen von A nach B transportiert. Oder eine Person, die zwei Welten zusammenbringt. Im zweiten Halbjahr haben wir solche verbindenden Puzzle-Ideen für Sie vorbereitet.

Zum Beispiel führen wir Sie ganz praktisch in die Arbeit im Sozialraum ein, es gibt einen Werkstatttag zur Mobilität im ländlichen Raum, einen Abend für Aktive in den Nachbarschaftshilfen und einen Blick über den Tellerrand in die Kunst des Netzwerkens – und es gibt wieder Bewegung im Seniorenkreis! Einen Überblick über alle Veranstaltungen im zweiten Halbjahr finden Sie hier.

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