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Der Blog für die zweite Lebenshälfte

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Corona und unsere Seniorengruppen

Veröffentlicht in: Allgemein, Andacht/ Spiritualität, Hoch!Alt, Ideen für Gruppen, NACHmachBAR

Corona und unsere SeniorengruppenEin Kirchenältester sagt: „Naja, wenn´s uns halt trifft, dann ist es halt so.“ Eine selbst hochaltrige Ehrenamtliche will sich weiter mit ihrer Gruppe treffen. Es wird Zeit, Klarheit zu schaffen.

Corona: Seniorengruppen absagen
Die Hochaltrigen gehören zu den am meisten gefährdeten Gruppen. Auch wenn ein entspanntes „Wir müssen alle mal sterben.“ grundsätzlich ja eine gute Haltung ist, so soll es doch nicht ein qualvoller Corona-Tod sein. Wichtigstes Ziel zurzeit ist, dass das Virus sich so langsam wie möglich verbreitet.
Daher gilt aus unserer Sicht nun auch für unsere Seniorengruppen: absagen.

In Kontakt bleiben
Am Schwierigsten an einer Absage dürfte die Sorge um die Gruppenmitglieder sein, vor allem diejenigen, für die die Seniorengruppe ein wesentlicher Kontaktpunkt in ihrem Alltag ist.

Telefonkontakte der Gruppenmitglieder untereinander
Ehrenamtliche Gruppenleiterinnen und -leiter haben in der Regel Kontaktlisten. Sie können statt der Gruppenstunden Telefonketten starten oder zum Beispiel die Frauen, die normalerweise im Seniorentreff an einem Tisch sitzen, beauftragen, sich gegenseitig anzurufen.

Telefonkonferenzen statt Gruppentreffen
Kleine Gruppen können sich in Telefonkonferenzen treffen.
Bei https://meetgreen.de/ können Sie sich kostenlos einen Telefonkonferenzraum anlegen. Sie erhalten ein Zugangskennwort, das Sie Ihren Gruppenmitgliedern weitergeben.
Sie können per Telefon Texte vorlesen, Gebete sprechen, Neuigkeiten austauschen.
Weil es beim Austauschen über Neuigkeiten oder Inhalte unübersichtlich werden kann, ist es hilfreich, wenn Sie das Gespräch stark moderieren und strukturieren, z.B.: (mehr …)


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Jahreslosung 2020: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Mk 9,24)

Veröffentlicht in: Allgemein, Älterwerden (im Selbstversuch), Andacht/ Spiritualität
Jahreslosung 2020: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Mk 9,24)

Die Alte vom Montmartre, CC-BY-Namensnennung Annegret Zander

Der Vers „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ stammt aus Mk 9, 14-29, der Heilung des besessenen Knaben. Meine Auslegung bezieht sich direkt auf diesen Text und sollte daher zuerst (vor-)gelesen werden. 
Zwei Kolleginnen erzählten mir, dass die Jahreslosung für 2020 in ihren Gemeinden gar nicht gut ankommt. Besonders bei den Seniorinnen nicht. Die haben die Karte mit der Jahreslosung nach dem Seniorennachmittag reihenweise liegenlassen. Sie sind beleidigt. Wegen des zweiten Teils. Niemand unterstellt ihnen Unglaube. Punkt.
Geht Ihnen das auch so?
Ich bin der Sache und der Geschichte, die Markus rund um diesen Satz – ja eigentlich diesen Schrei – erzählt, ziemlich lange nachgegangen. Dabei begleitete mich diese Alte Dame, die als großes Graffiti an einer Mauer im Montmartre in Paris prangt. Sie ist meine Muse für 2020.

Am Ende des Textes finden Sie noch zwei Hörtipps: Eine Auslegung aus dem Worthaus zum 1. Satz des Glaubensbekenntnis und Dolly Parton´s Glaubensgeschichte.

Ich glaube
Am Ende der Tage
werden wir unsere Falten zählen
und wir werden sagen:
Ich habe geglaubt.

Und wir wissen:
Jederzeit kannst du fallen,
jederzeit alles verlieren.
Deine Arbeit, deinen Partner,
deine Eltern, sogar deine Kinder.
Freundschaften können zerbrechen,
Liebe kann einfach weggehen.
Dein Körper kann krank werden,
einfach nicht mehr mitmachen.
(Abschnitt nach Worten von Katharina Loh)

Am Ende der Tage
werden wir unsere Falten zählen
und wir werden sagen:
Ich habe geglaubt.

Und wir wissen:
Wir waren in ausweglosen Situationen. (mehr …)

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Großvater Josef

Veröffentlicht in: Allgemein, Andacht/ Spiritualität, Hoch!Alt

Mit diesen Gedanken wünschen wir Ihnen gesegnete Weihnachten!

Großvater Josef

Bad Wildungen – Evangelische Stadtkirche – Conrad von Soest

Mt 1, 18 – 25

Wenn ein Großvater mit seinen Enkeln zusammensitzt, oder mit den Kindern, die er ins Herz geschlossen hat und ihnen ein Großvater wird. Wenn sie zusammen sitzen und er ins erzählen kommt. Dann fragen die Kinder. Am liebsten immer wieder die gleichen Fragen.
Vielleicht so:

Großvater Josef, erzähl! Wie wurdest du fromm?

Als mein Großvater Mattan mir von David erzählte.
Die lange, lange Geschichte
von einer Steinschleuder gegen einen Riesen,
von hellen Liedern gegen dunkle Gedanken,
von Träumen, in denen der Ewige sich zeigt,
vom König werden und Kriege führen
von Versagen und Trauern,
von Heimkehr und der Liebe zu Gott.
Da wuchs ein Stolz in mir,
vierzehnmal und dreizehnmal großer Stolz.
Ich bin ein Sohn Davids.

Großvater Josef, wann wurdest du fromm?

Als mein Vater, Jakob, mich an der Hand nahm,
wir zwei im Tempel
brachten rauchende Opfer,
beteten die alten Worte:

„Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.“

Ich wurde fromm,
als das Leben es gut mit mir meinte.
Ich war stark, ein Zimmermann, (mehr …)


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Kirchentagsgottesdienst zu Hause: Was für ein Vertrauen – Psalm 23

Veröffentlicht in: Allgemein, Andacht/ Spiritualität

Kirchentagsgottesdienst zu Hause: Was für ein Vertrauen - Psalm 23Aus unserem Netzwerk erreichte uns der „Gottesdienst-to-Go“  zum Kirchentag 2019, den wir gerne teilen. Feiern Sie mit! Hier sind die Vorlagen: Kirchentag_2019_Liedblatt KirchentagsGD 2019 plus Einführungstext zu Psalm 23

„Als Konvente der AltenPflegeHeimSeelsorge und Altenseelsorge in der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Evangelischen Kirche im Rheinland haben wir uns zusammengetan und schickeneine nordrhein-westfälische Idee auf den Weg durch Deutschland.
In Anlehnung an die Feierabendmahle auf den Kirchentagen haben wir einen Gottesdienst entworfen, der den Kirchentagspsalm aufnimmt:

„Der Herr ist mein Hirte.“

Kirchentag bei uns zu Gast. Der Gedanke dahinter:

Mit dem „Gottesdienst-to-Go“, der fertig ausgearbeitet ist, möchten wir alle Verantwortlichen in Kirchengemeinden und in Seelsorge-Funktionen in Einrichtungen der Alten- und Gesundheitspflege in der gesamten Evangelischen Kirche in Deutschland einladen:

Feiert diesen Gottesdienst an Eurem jeweiligen Ort, zur Zeit des Kirchentages oder in zeitlicher Nähe dazu,

denn nicht nur Menschen aus Einrichtungen der Altenpflege, sondern auch viele andere können nicht (mehr) an einer solchen Großveranstaltung teilnehmen.

Unser Anliegen:

Wir möchten mit unserer Idee erlebbar werden lassen, dass (mehr …)

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Andacht und Material: Wurzeln wachsen lassen – 70 Jahre Grundgesetz

Veröffentlicht in: Allgemein, Andacht/ Spiritualität, Ideen für Gruppen

Andacht und Material: Wurzeln wachsen lassen – 70 Jahre GrundgesetzWir fanden, dass die Andacht, die Natalie Ende zum Thema „Wurzeln wachsen lassen – 70 Jahre Grundgesetz“ für den Landesverband für Kindergottesdienst in Hessen und Nassau entworfen hat, sich sehr gut für die Seniorenarbeit eignet.

Natalie Ende schreibt, wie Sie darauf kam:
Die Frankfurter Rundschau hat jetzt im Mai 2019 das Schwerpunktthema „Du gehörst zu mir. In Gesellschaft leben.“ Eröffnet wurde dieses Thema mit einer Serie zu „70 Jahre Grundgesetz“. Ich erzähle das, weil die Bebilderung interessant ist. Sie haben Pflanzen mit ihren Wurzeln abgebildet: Veilchen, Löwenzahn, Wein, Gänseblümchen, Sukkulenten, Kohlrabi … Dazu schreiben sie: Weil die Verfassung unsere Gesellschaft begründet, der Boden ist, auf dem wir stehen, die Wurzel unserer Gemeinschaft, haben wir dies im Bild eingefangen.
Zu den Pflanzen und ihre Wurzeln haben sie kluge Aussprüche oder Sprichwörter geschrieben: Wie z.B. dieses Chinesische Sprichwort: „Wenn die Wurzeln tief sind, braucht man den Wind nicht zu fürchten.“

Hier finden Sie die Andacht und den Link zum Download des Materials: BS 87 Wurzeln Wachsen Lassen 70 Jahre Grundgesetz Sicher guter Gesprächsstoff für Ihre Gruppe!


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Studientag: Die Kunst der Übergänge – Spiritualität als Brücke in den Ruhestand

Veröffentlicht in: Allgemein, Älterwerden (im Selbstversuch), Andacht/ Spiritualität, Ideen für Gruppen

Studientag: Die Kunst der Übergänge – Spiritualität als Brücke in den Ruhestand

Freitag, 24. Mai 2019, 14 – 20 Uhr im Frankfurter Diakonissenhaus
Die Kunst der Übergänge – Spiritualität als Brücke in den Ruhestand
6. Studientag Spiritualität und Alter

Der Übergang in die nachberufliche Lebensphase bedeutet für viele Menschen einen Umbruch auf
verschiedenen Ebenen: Abschiede sind zu bewältigen – aus Strukturen, die über Jahrzehnte den Alltag prägten, von einer Arbeit, die Aufgabe und Sinn spendete, von Menschen, mit denen man täglich zu tun hatte. Gelungenes und Gescheitertes tritt zutage und will gefeiert und losgelassen werden. Welche Perspektive hilft in diesem Prozess? Eine neue Lebensphase ist in Sicht und gilt gestaltet zu werden: Nun ist es möglich, das Leben noch einmal anzugehen und jenseits der Begehrlichkeiten von Familie oder Engagementfeldern eigene Wünsche ins Leben zu bringen.
Was konnte noch nicht gelebt werden und darf nun Raum bekommen? In der Lücke zwischen Verabschieden und Werden stellt sich die Frage nach dem Sinn. Wie kann dieser Zwischenraum als spiritueller Kraftort erfahren werden, um das noch nicht Sichtbare in Einklang mit dem Inneren zu bringen? Wie kann dieser Übergang jenseits einer betrieblichen Abschiedsfeier rituell gestaltet werden?

Der Studientag gibt Anregungen – für sich selbst und mit Menschen an der Schwelle zum Ruhestand – auf die Suche nach den eigenen Themen und
spirituellen Formen zu gehen.

Eingeladen sind:
Menschen, die sich mit dem Übergang in den Ruhestand beruflich, ehrenamtlich
oder persönlich auseinandersetzen, PfarrerInnen, MultiplikatorInnen,
GemeindepädagogInnen, ErwachsenenbildnerInnen und Interessierte.

Anmeldung
Tel: 069 92105-6678 Mail: barbara.hedtmann@frankfurt-evangelisch.de
Barrierefrei, Unterstützung bitte mit dem Veranstalter absprechen

Kosten: € 30,- inkl. Imbiss

Programmübersicht Vorträge und Workshops

1. Vortrag: „Das ist mein erster Ruhestand. Ich übe noch“ (Loriot)
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