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Der Blog für die zweite Lebenshälfte

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DorfMOOC für den 6. Hessischen Demografiepreis nominiert!

Veröffentlicht in: Allgemein, NACHmachBAR
DorfMOOC für den 6. Hessischen Demografiepreis nominiert!

Auf der Baumelbank in Eifa: MOOC Teilnehmerin Manuela Vollmann mit Gunter Böhmer und Annegret Zander vom DorfMOOC Team

Wir freuen uns sehr! Unser gemeinsames Projekt im Referat Erwachsenenbildung mit dem Zentrum Bildung der EKHN, der DorfMOOC – Online-Kurs „Unser Dorf: Wir blieben hier!“ kommt aus 91 Bewerbungen in die Runde der 6 Nominierten für den Hessischen Demografiepreis 2018, der dieses Jahr von Ministerpräsident Volker Bouffier persönlich überreicht wird. Dazu gehörte nun auch, dass wir auf der Sommerreise von Staatsminister Axel Wintermeyer besucht werden sollten. Da ein virtuelles Projekt einen physischen Landeplatz braucht, haben wir MOOC-Teilnehmerin Manuela Vollmann in Hatzfeld-Eifa gewinnen können, den Termin vor Ort zu organisieren. Sie hat aus dem MOOC heraus die „Baumelbank“  ins Leben gerufen hat, ein monatlicher mobiler Treffpunkt im 300 Seelen Ort.
Bei dem Termin vertrat Pfarrerin Heike Wilsdorf die Evangelische Erwachsenenbildung in Hessen und dankte dem Minister den Dank der Landeskirchen für die Förderung der Evang. Bildungsarbeit in Hessen. Gunter Böhmer und Annegret Zander konnten in der Garage der Familie Haffner den DorfMOOC vorstellen. Ein gelungener Termin! 

Hier der Bericht von Klaus Kordesch von  der Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Dekanats Biedenkopf-Gladenbach. Vielen Dank, dass wir ihn hier veröffentlichen dürfen!

DorfMOOC für den 6. Hessischen Demografiepreis nominiert!

„Wir brauchen ein modernes Milchhäuschen“  (hier zum Klicken mit vielen Bildern)
„Baumelbank“ in Eifa bringt Menschen zusammen

Hatzfeld-Eifa. Wenn eine scheinbar zu hoch geratene Holzbank den Chef der Hessischen Staatskanzlei, die Pröpstin für Nord-Nassau, den Landrat und noch viele andere Menschen interessiert, dann muss schon etwas Besonderes dahinterstecken. Tatsächlich ist die bunt bemalte „Baumelbank“ Dreh- und Angelpunkt eines Dorfprojekts, das in Eifa immer mehr Menschen jeden Alters zusammenbringt, wovon sich Axel Wintermeyer, Pfarrerin Annegret Puttkammer und Dr. Reinhard Kubat am Montag überzeugen konnten.

Die hohe Bank, auf der auch Erwachsene die Beine baumeln lassen können, wird in Eifa einmal monatlich samstags als mobiler Treffpunkt in verschiedene Höfe des 300-Seelen-Orts versetzt. Anfangs seien nur sieben bis zehn Einwohner dabei gewesen, mittlerweile kämen 30 bis 40, erläuterte Manuela Vollmann, die Initiatorin des Projekts. „Jeder bringt eine Kleinigkeit zu essen oder zu trinken mit, so dass sich der Aufwand für alle in Grenzen hält“, berichtete sie den Besuchern. Und wieso eine „Baumelbank“? „Eifa war tot, (mehr …)


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Bericht vom Marktplatz der Dörfer: Gesellschaft selber machen (29.11. 2017 Berlin)

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Bericht vom Marktplatz der Dörfer: Gesellschaft selber machen (29.11. 2017 Berlin)

Akteure aus ganz Deutschland kamen auf dem Marktplatz für Dörfer zusammen. Bild: DVS

Andreas Wiesner war Ende November in Berlin zu einer der hochspannenden Veranstaltungen der Deutschen Vernetzungsstelle Ländlicher Raum. Weitere Dokumentationen zur Veranstaltung sind im nächsten Abschnitt verlinkt. Hier sein Bericht:

Zum „Marktplatz für Dörfer“2017 (1) einer Kooperationsveranstaltung der Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) mit dem V. Forum des Programms „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ der Robert-Bosch-Stiftung wurde ich in die Landesvertretung von Mecklenburg-Vorpommern eingeladen, um ein Statement zum Thema „Zusammenhalt“ vorzustellen (2). Thema der Konferenz für 2017 war „Gesellschaft selber machen“

Das Neulandgewinner Förderprogramm unterstützt eigenverantwortliche und bürgerschaftliche Projekte im ländlichen Raum (3).
Zentrale Fragen, die das Programm in den Fokus stellt sind u.a.:

  • Warum leben Menschen auf dem Land?
  • Wozu brauchen wir gesellschaftlichen Zusammenhalt und was ist damit eigentlich gemeint?
  • Wer übernimmt Verantwortung in der Gemeinde?
  • Wo wird die Politik für den ländlichen Raum gemacht?
  • Und schließlich, wie kommen wir von einer guten Projektidee zu einem neuen Miteinander?

Neben der Konferenz mit Vorträgen, Ideenlabors etc. wurde auch ein „Schwarzmarkt“ initiiert, der Raum für Austausch, Vernetzung und Ideenhandel gab. Auf diesem Markt durfte ich Akteure kennenlernen, die sich trauten, vor Ort neue Wege zu gehen, so zum Beispiel den Dorfverein Menz e.V., ‚STRAZE‘ – ein Gemeinschaftshaus in Greifswald;  ‚OTTO‘ – ein Bürgerbus oder (mehr …)

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„Standards für die Ehrenamtsarbeit in der EKKW“ – 2. überarbeitete Auflage

Veröffentlicht in: Allgemein, Ideen für Gruppen, NACHmachBAR

„Standards für die Ehrenamtsarbeit in der EKKW“ - 2. überarbeitete AuflageAnnegret Zander ist mit einem Teil ihrer Arbeitszeit in der Fachstelle Engagementförderung aktiv und von daher nah dran am Thema Ehrenamt/Freiwilliges Engagement:

Nützliche Leitplanken für Kirchengemeinden und Einrichtungen

Gute Rahmenbedingungen fürs Ehrenamt zu fördern, ist eines der Ziele der Fachstelle Engagementförderung. Dazu dienen auch die „Standards für die Ehrenamtsarbeit in der EKKW“. Über ein Jahr haben Anneke Gittermann und ihr Team dafür Rückmeldungen von der Basis eingeholt – bei Haupt- und Ehrenamtlichen aus ganz unterschiedlichen Engagement-Bereichen. Die Ergebnisse wurden in die 2. Auflage der Standards eingearbeitet, die auch eine Version in Einfacher Sprache enthält.

Nutzen Sie die Standards als hilfreiche Leitplanken zur Überprüfung: Wo läuft in unserer Kirchengemeinde oder Einrichtung schon alles wie am Schnürchen? Wo ist eventuell noch „Luft nach oben“?

Herunterladen: https://engagiert-mitgestalten.de/de/standards

Bestelladresse für die Printversion„Standards für die Ehrenamtsarbeit in der EKKW“ - 2. überarbeitete Auflage
Fachstelle Engagementförderung der EKKW
E-Mail: engagiert@ekkw.de

Homepage der Fachstelle Engagementförderung
www.engagiert-mitgestalten.de
Mit weiteren Infos, Materialien, Fortbildungsangeboten und Checklisten für die Ehrenamtsarbeit vor Ort.


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Ein Unrecht, mit Ratten zu leben. Martin Luther, Martin Luther King und der Thesenanschlag von Chicago

Veröffentlicht in: Bücher/Filme, NACHmachBAR

Ein Unrecht, mit Ratten zu leben. Martin Luther, Martin Luther King und der Thesenanschlag von ChicagoEine Kostprobe aus unserem neuesten Material, dem Reisekoffer „Unterwegs als Nachbarn“ von Gerd Meusel und Andreas Wiesner: „Zielgruppenorientierung teilt die Nachbarn in jene, die von den Programmen profitieren und jene, die leer ausgehen. Oft werden dadurch bestehende Konflikte vertieft.“

Martin Luther King jr. ist bekannt geworden durch Bürgerrechtsaktivitäten in den Südstaaten der USA und durch seinen Marsch auf Washington im August 1963. Mit der vielzitierten Rede „Ich habe einen Traum, dass eines Tages meine vier kleinen Kinder…“ hat er 250.000 Zuhörer und Millionen
Menschen an den Bildschirmen gerührt. Anhand weniger Sätze aus einer ansonsten scharf formulierten Rede, die in ihrer Gesamtheit nahezu vergessen ist, wird ein weichgespülter Martin Luther King vermittelt. Sein Beitrag zu Community Development in Chicago, IL. ist hingegen in Europa unbekannt geblieben. Dieser Artikel wird sich deshalb auf diese Aktivitäten konzentrieren und auf seinen Einsatz für Gewaltlosigkeit nicht näher eingehen.

Von der Würde und Freiheit eines Christenmenschen
1934 nimmt der schwarze Pfarrer Michael „Daddy“ King aus Atlanta/Georgia in den USA am Baptistischen Weltkongress in Berlin teil. Dort kommt er mit der Lebensgeschichte und der Theologie des deutschen Reformators Martin Luther in Berührung. Fortan nennt er sich Martin Luther King und seinen Sohn Martin Luther Junior. Gerade die Lehre von der Würde und Freiheit eines Christenmenschen ist in den durch Fundamentalismus geprägten Südstaaten revolutionär.
Martin Luther King jr. wird mit dieser Theologie von Kindesbeinen an in einer Post-Sklavenhaltergesellschaft konfrontiert.
Auch hat die afroamerikanische Bevölkerung der Nordstaaten andere Probleme als jene im Süden der USA: Formal haben sie
dieselben Rechte wie ihre Landsleute mit europäischen Wurzeln. Offiziell genießen sie dieselben Freiheiten. Aktionen wie im Süden
würden deshalb ins Leere laufen.

Ein Unrecht, mit Ratten zu leben
Zwei Jahre später, im Chicago des Jahres 1966, brodelt es. King und seine Leute planen, die im Süden bewährte gewaltfreie Aktion, (mehr …)

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Wie geht „Kurzwerkstatt – Gut beraten und inspiriert“ ?

Veröffentlicht in: Allgemein, NACHmachBAR

Wie geht Zum zweiten Mal laden wir am Freitag, 9. Februar 2018 17:00 – 19:15 Uhr zur Kurzwerkstatt für Aktive und Interessierte in Nachbarschafts-, Bürger- und Generationenhilfen ein. Die erste Kurzwerkstatt lief großartig, denn Expert*innen treffen auf Expert*innen, nämlich Sie selbst! Diesmal lernen Sie gleich noch die Nachbarschaftshilfe Fuldabrück e.V. kennen. Die Themen bestimmen Sie.  Die Teilnehmer*innen kommen zusammen, um ihre Erfahrungen zu teilen, Herausforderungen zu benennen, Weiterentwicklung zu entwerfen und Anregungen mitzunehmen. Sie bringen Ihre aktuellen Themen für die Arbeitstische ein. In der Kurzwerkstatt sind alle Expert*innen und Fragende gleichermaßen.

Folgende Frage „Wie rekrutieren wir jüngere Helfer für unsere Nachbarschafts-, Bürger- oder Generationenhilfen“ wurde zur Diskussion vorgeschlagen.

Möchten Sie  eine Frage bearbeiten oder selbst Gastgeber einer Kurzwerkstatt werden?
Bitte wenden Sie sich an Andreas Wiesner: andreas.wiesner@ekkw.de  oder 0561 9378284

Hier geht´s zur Online-Anmeldung

Ort: Dorfgemeinschaftshaus Dörnhagen, Dennhäuser Str. 26 , Fuldabrück-Dörnhagen

Und  damit Sie sich das besser vorstellen können – so war es beim ersten Mal:

Am 27.10.2017 trafen sich an einem kalten Herbstabend trafen sich Pioniere bei heißem Tee und Abendbrot im Ev. Gemeindehaus Eschwege um die Frage „Wie schaffen wir Verankerung und Vertrauen in der Nachbarschaft?“ zu diskutieren. Dies auch im Hinblick auf die Gruppe der Neu-Zugewanderten, der geflüchteten Menschen. Anstelle eines Referenten trugen die Teilnehmer*innen ihr Wissen und ihre Erfahrungen bei. In der Kurzwerkstatt sind alle Expert*innen und Fragende gleichermaßen. Folgendes Arbeitsergebnis hat sich am Abend kristallisiert:

  • Gute Zusammenarbeit der Nachbarschafts-, Bürger- und Generationenhilfen mit Kommune und Kirche(n) erleichtert die Tätigkeit erheblich und schafft Verankerung und Vertrauen
  • Zusammenarbeit und Netzwerken mit anderen Vereinen und Organisationen vor Ort ist die Voraussetzung damit Verankerung und Vertrauen in der Nachbarschaft entstehen kann.
  • Keine Angebote von örtlichen Vereinen und Organisationen duplizieren, Lücken in bestehenden Angeboten und Aktivitäten aufspüren und entsprechende Aktivtäten entwickeln.
  • Gemeinsame Angebote für alle Nachbarn entwickeln, damit sich neue (Neu-Zugewanderten und Geflüchtete) und alteingesessen Nachbarn begegnen können, weg von der exklusiven Zielgruppenorientierung. Dies gilt auch für „Betreuungsangebote“ für Menschen mit Demenz.
  • Die Mitarbeit von FSJ-lern verändert die Dynamik im Team, – zwischen Organisator*innen/Org. Team und Helfer*innen. Die Rolle des FSJ-ler ist vorher zu klären.
  • Keine Nachbarschafts-, Bürger- und Generationenhilfe ist wie eine andere, Form und Angebote müssen den örtlichen Gegebenheiten Rechnung tragen.

 

 

 

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Neues Material: Unterwegs als Nachbarn – Ein Reisekoffer in den Sozialraum

Veröffentlicht in: Bücher/Filme, Geronto-was? Theorie ganz praktisch, NACHmachBAR

Neues Material: Unterwegs als Nachbarn – Ein Reisekoffer in den Sozialraum(Andreas Wiesner) Eine Studie in Darmstadt hat ergeben, dass die Hälfte der Deutschen ihre Nachbarn nicht kennt.
Sie fragen sich, warum Sie in Gemeinde oder Verein „immer dieselben“ fragen müssen, um ein Gemeindefest zu organisieren, Angebote für Senioren und die Jugend zu entwickeln, Bewegungsmöglichkeiten zu schaffen und das diakonische Profil der Kirchengemeinde zu stärken? Warum wachsen die Bedarfe, obwohl der Pool der Aktiven kleiner wird? Wie ist das alles zu schaffen? Es geht auch anders!

Vielleicht ist es Zeit, den Blick zu weiten und die Nachbarn kennenzulernen: Auf die Personen und Organisationen, die auch noch da sind. Und sich auf eine Reise in die Nachbarschaft zu begeben.
Durch Netzwerken mit anderen können wir maßgeblich zum guten Leben für alle in unseren Quartieren, Dörfern und Stadtteilen beitragen und unsere Aufgaben leichter erfüllen. Indem unsere unterschiedlichen Organisationen kooperieren, können wir uns ergänzen und gemeinsam mehr erreichen.

Im Team sind wir Andreas Wiesner (Fachstelle Zweite Lebenshälfte im Referat Erwachsenenbildung, EKKW), Pfarrer Uwe Seibel (Referent für Gemeinwesenarbeit in der Diakonie Hessen im Referat, Projektleiter von „Wir sind Nachbarn.Alle.“ Modellregion Hessen) und Herbert E. Gunkel (Netzwerk Leben im Alter, EKHN) der Sache auf den Grund gegangen und haben den Reisekoffer „Unterwegs als Nachbarn“ entwickelt:

  • Anleitungen für eigene inspirierende Sozialraumerkundungen,
  • Beispiele zu gelingender Nachbarschaft,
  • vertiefende Hintergrundinformationen und
  • Materialien.

Mit Beiträgen von Prof. Dr. Uta Pohl-Patalong, Jörg Stoffregen, Dr. Ralf Kötter, (mehr …)


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