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Der Blog für die zweite Lebenshälfte

Der Blog für die zweite Lebenshälfte

Advents-Gedicht-Puzzle

Veröffentlicht in: Ideen für Gruppen

Advents-Gedicht-PuzzleEine kleine Idee für Ihren Seniorenkreis:

Schneiden Sie die Zeilen bekannter Gedichte auseinander und lassen Sie sie in kleinen Gruppen wieder zusammensetzen. Ich habe sie hier auf dekoratives Papier geklebt, so kann daraus gleich die Tischdekoration werden.

Für Fortgeschrittene:

  • Mischen Sie 2 Gedichte!
  • Lassen Sie einzelne Textzeilen auswählen und dann ein eigenes Gedicht dazu schreiben, z.B. einen passenden Reim
  • oder Sie sammeln Wörtern, die zum Thema der Zeile passen, „sah ich goldene Lichtlein blitzen“ (Sterne, Nordstern, Stern über der Krippe, Schneeflocken, Kerzenschein…)
  • oder die Zeile dient als Überschrift für eine erfundene oder erlebte Geschichte
  • Die erfundene Geschichte können Sie gemeinsam erzählen, immer eine setzt einen Satz hinzu.

Viel Freude dabei!
Annegret Zander

Und hier gibt´s noch weitere Ideen.


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Für Seniorenkreise: Adventskranzquiz und neues Buch von Rita Kusch

Veröffentlicht in: Bücher/Filme, Ideen für Gruppen


Für Seniorenkreise: Adventskranzquiz und neues Buch von Rita KuschMeine Kollegin in Oldenburg hat für Seniorenkreise wieder Material herausgegeben. Sie hat mir erlaubt es hier zu veröffentlichen zur Nutzung durch Ehrenamtliche. Sämtliche Rechte liegen bei Rita Kusch. 

Das Adventskranzquiz hier anlicken: adventskranzquiz-rita-kusch

Frisch erschienen ihr neues Buch:

Neue Schatztruhe für die Seniorenarbeit
Impulse, Materialien und Gesprächsanstöße. Mit CD-ROM

Rita Kusch verfolgt konsequent einen aktivierenden Ansatz in der Seniorenarbeit. Es geht ihr darum, die »jüngeren Alten« stärker einzubeziehen und von ihnen zu lernen.
In ihrem vierten Praxisbuch legt sie wieder 20 thematische Einheiten vor, die sich am Erlebnis- und Erfahrungsschatz der älteren Menschen orientieren und deren Lebenserfahrung wertschätzen. Rita Kusch beschreibt ganz praktisch unterschiedliche kreative Formen und methodische Ansätze, um die vorgeschlagenen Themen im eigenen Seniorenkreis für die jeweilige Gruppe passend umzusetzen.
Arbeitserleichterung, Vorbereitungshilfe und Ideenbörse mit Gelinggarantie.


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Advent: „Wie uns die Alten sungen“ und ein Teller Apfelschnitzen

Veröffentlicht in: Älterwerden (im Selbstversuch), Andacht/ Spiritualität, Ideen für Gruppen

Advent: Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart,
wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art
und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter
wohl zu der halben Nacht.

„Vitaminchen“
Als ich ein Kind war, gab es im Winter bei den sonntäglichen Besuchen bei meiner Oma immer Tellerchen mit Apfel- und Mandarinenschnitzen. Sie waren liebevoll zu Blümchen zusammengelegt. „Vitaminchen“, sagte meine Oma und stellte sie den Enkelkindern hin.
Anna Zander, geborene Horst. Anna Zander hat sich in diesem Jahr in mein Bewusstsein geschoben. Ich weiß nicht wieso, sie starb 1984. Sie ist irgendwie da, gehört zu meinen „Alten“, zu den Ahninnen und Ahnen, von denen wir abstammen, von denen wir die Wangenknochen, die Form der Nase, Familiensprüche, gute und schlechte Angewohnheiten und auch ein Stückchen Glauben geerbt haben.

Als mein Kind groß genug war für Apfelschnitzen, ertappte ich mich dabei, dass ich die „Äpfelchen“ liebevoll (mehr …)


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Hör-Spiel (nicht nur im Advent)

Veröffentlicht in: Allgemein, Ideen für Gruppen

Wir haben in der Silberschmiede in Fulda ein sehr schönes Spiel ausprobiert, das man wunderbar mit Geschichten-Erzählen verbinden kann:

Jemand macht hinter einer Wand Geräusche, die geraten werden müssen. Wir empfehlen sehr die Regel: Erst in kleinen Gruppen/ mit der Nachbarin verständigen, was es sein könnte, sonst rufen die „Schnellen“ alles gleich herein und die „Langsamen“ kommen nie zum Zug.

Adventlich/weihnachtlich könnte dies sein:
– Nüsse knacken (jede Nuss hat einen anderen Klang!)
– Geschenk aufreißen
– Stricknadelklimpern
– Schneebesen im Plastiktopf klappern
-Weihnachtsglöckchen

Weitere Geräusche sammeln
Anschließend sammeln wir in kleinen Gruppen und gemeinsam noch weitere winterliche, adventliche Geräusche, die aufgeschrieben werden, z.B.

– Knirschen der Füße im Schnee
– Klappern (mehr …)


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Schokoparcours – Mit Sprach- und Sinnenlust durch Advent und Vorweihnachtsgetümmel

Veröffentlicht in: Ideen für Gruppen

Schokoparcours - Mit Sprach- und Sinnenlust durch Advent und Vorweihnachtsgetümmel(AZ) Wenn Sie noch einen Adventskalender bzw. genüssliche Spuren durch den Advent suchen, kann ich Ihnen den „immerwährenden“ Adventskalender von Brigitte Bee empfehlen. Im Format Din A5 Quer auf rotem Karton mit rotem Band gehalten spielt sie mit schokoladigen und anderen leckeren Wörtern. Ammmmmmhm bessssten zuuuuuuuummmmm Vorlesegenießen…

Im Buchladen erhältlich: Schokoparcours – Mit Sprach- und Sinnenlust durchs Vorweihnachtsgetümmel, Brigitte Bee, Araki-Verlag, ISBN-10: 3936149186

http://www.araki.de/lyrik/125-schokoparcours


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Wo bleibst du Trost?

Veröffentlicht in: Allgemein, Andacht/ Spiritualität, Endlichkeit, Ideen für Gruppen

Dieses Jahr wird es ernst. Das Haus, das ich leite, wird geschlossen. Für viele geht ein Rückzugsort, eine Kraftquelle, ein Ort der Inspiration, eine Heimat verloren. Der Abschiedsmarathon hat begonnen. 25 Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz. 25 Familien haben keine fröhlichen Weihnachten vor sich.

Und bei Ihnen?
Weihnachten wird es immer. Gnadenlos. Ob wir in guter Verfassung sind oder in schlechter. Ob das Jahr gelungen ist oder uns leer und ausgelaugt ausspuckt.

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt,
darauf sie all ihr Hoffnung stellt?
O komm, ach komm vom höchsten Saal,
komm tröst uns hier im Jammersaal.

(Friedrich Spee, vierte Strophe des Adventsliedes „O Heiland, reiß die Himmel auf“)

Eigentlich hätte ich eine Weihnachtsfeier organisieren sollen – so wie jedes Jahr. Aber dieses Jahr geht das nicht. Jedes Geschenk, das ich in die Hand nahm und betrachtete, schlug mir die Härte dieser Tage nur noch heftiger um die Ohren. Trauernde kennen das sicher und all die, die Trauernden gerne etwas Gutes tun würden.

Aber etwas ist schon geschehen.

  • Wir haben trotzdem das Haus geschmückt. Mit Tannengrün und roten Äpfeln. Schlicht und warm. Eine Liebeserklärung an ein Haus, an die Menschen, die uns besuchen, eine Wohltat für unser Herz.
  • Wir haben trotzdem Plätzchen gebacken – in unserer großen Küche und in der Atelierküche mit den Kindern der  Weihnachtswerkstatt am ersten Adventswochenende. Die Hände taten etwas Gleichmäßiges, Schönes, Befriedigendes. Es hat geduftet – und die großen und kleinen Menschen haben geleuchtet.
  • Wir haben trotzdem gesungen. Mit Tränen in der Stimme bis die Seele etwas Ruhe fand.

Wir haben das gemeinsam getan. Die adventlichen Rituale, die manches Jahr zur Pflicht verkommen, haben uns getragen.

Was ist Trost?
Jemand schiebt mir wieder den Boden unter die Füße mit einem „Komm, ich koch erst mal Kaffee.“
Jemand sagt „Erzähl mal“ und hört mir zu, ohne mich zu unterbrechen, ohne Worte der Vertröstung.
Jemand fragt „Was würde dich jetzt stärken?“ und kocht mir außerdem eine gute Suppe.

Und was ist mit dem „Trost der ganzen Welt“?
In einem Jahr, in dem ich die Machtlosigkeit persönlich kennen gelernt habe, kommt mir diese Geschichte von dem Säugling in der Krippe, der die Welt retten soll, noch merkwürdiger vor als sonst. Man könnte es fast als Witz bezeichnen. Die BILD titelt  „Baby rettet Welt“. Ja, klar.

Aber in Wirklichkeit ist diese Sache subversiv, irritierend und bringt den Weltablauf ins Stolpern. Ein König wurde erwartet, ein Kind ist gekommen. Gott macht das nämlich anders als die üblichen Mächtigen. Und so wird es machbar. Die Welt verändert sich im Kleinen. Und wir uns mit dem Kind im Arm.

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