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Der Blog für die zweite Lebenshälfte

Der Blog für die zweite Lebenshälfte

Himmel zum Mitnehmen

Veröffentlicht in: Allgemein, Andacht/ Spiritualität, Ideen für Gruppen

Himmel zum MitnehmenIch möchte mit Ihnen ein schönes Projekt von Sebastian Schmid teilen: „Himmel zum Mitnehmen“ hieß es: 156 Fotografien vom Himmel hatte er im Bereich des Bahnhofs Wernau aufgehängt und zum Mitnehmen und Weitergeben eingeladen. Dem gingen die Menschen sehr schnell nach. Eigentlich seltsam, wo wir doch den Himmel immer über uns haben. Aber manchmal braucht man eine Erinnerung. Ich schreibe dies so früh vor Himmelfahrt, damit Sie genug Zeit haben, diese Idee vielleicht auch irgendwo umzusetzen.

https://sebastiants.wordpress.com/altere-projekte/himmel/himmel-zum-mitnehmen/

Weitere Ideen rund um das Thema „Himmel“ und „Himmelfahrt“  finden Sie, wenn Sie diese Wörter oben in die Suchfunktion eingeben.

 


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Alles über den Himmel – Buchtipp Reimer Gronemeyer

Veröffentlicht in: Allgemein, Andacht/ Spiritualität, Bücher/Filme, Ideen für Gruppen

Alles über den Himmel - Buchtipp Reimer Gronemeyer Was sehen Sie, wenn Sie in den Nachthimmel blicken? Blinkende Flugzeuge, kreisende Satelliten, den Nordstern? Urknalltheorien, Science Fiction Reisen in neue Galaxien? Oder funkelnde göttliche unzählbare Sternenpracht? Reimer Gronemeyer, Jahrgang 1939, Theologe, Soziologe und inzwischen besonders bekannt durch sein Engagement bei „Aktion Demenz e.V.“ hat auf seine alten Tage den Himmel noch einmal auf jede erdenkliche Weise besucht und untersucht. Das was früher einmal Sehnsuchtsort und klar definierter Glaubenshorizont war, ist inzwischen wissenschaftlich so durchforstet, dass es keine Geheimnisse mehr birgt. Diesen melancholischen Schluss scheint Gronemeyer zu ziehen (mal schauen, ich habe das Buch noch nicht zu Ende gelesen). Wie in einem Lexikonartikel betrachtet er den Himmel aus religionsgeschichtlicher, astronomischer, philosophischer und schließlich auch theologischer Perspektive. Er erforscht den Bogen zwischen „hüben und drüben“ genau. Letztlich spielt er durch, wie Glaube im 21. Jahrhundert einen Ort finden kann. Viel Stoff zum Kauen, immer wieder Gedanken, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann, viele Anstöße, sprachfähig in Sachen Himmel zu bleiben.

Den Querdenkenden unter Ihnen auf jeden Fall empfohlen.Alles über den Himmel - Buchtipp Reimer Gronemeyer

Reimer Gronemeyer, Himmel, der: Sehnsucht nach einem verlorenen Ort, 2012
Prof. Gronemeyer können Sie – herrlich querdenkend – persönlich erleben am 17.07. beim Studientag „Spiritualität und Alter“,


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Himmelsstücke

Veröffentlicht in: Andacht/ Spiritualität, Ideen für Gruppen

HimmelsstückeErinnern Sie sich daran, wann Sie den Himmel entdeckt und lieben gelernt haben? Ich weiß noch, ich war 15 oder 16, verliebt und habe in den Wolken Zeichen gelesen und Himmelgedichte in ein verschnörkeltes Tagebüchlein geschrieben, in meiner damals noch sehr verzwurbelten Handschrift.
Diese Erinnerung hat die Künstlerin Yoko Ono angestoßen, die mit ihren 81 Jahren ein neues kleines Buch herausgebracht hat, das ich in meine Sammlung von Andachtsbüchern aufgenommen habe.
In „Acorn“ hat sie kleine lebensweise Anweisungen gesammelt, eine Form, die sie schon in jungen Jahren zu Papier und zur Aufführung brachte. Nur dass heute die Lesenden zur Ausführung eingeladen sind. In „Himmelsstück I“ erzählt Yoko Ono, dass sie sich als Kind nach dem Krieg in den Himmel verliebte. Damals war sie oft hungrig. Dann legte sie sich hin und schaute in den Himmel. „Er war die einzige Konstante in meinem Leben, die sich veränderte im Rhythmus von Licht und Blitzen.“

Es hat mich sehr angerührt, dieses Bild vom Himmel als sich ständig verändernder Konstante. Es beschreibt für mich den Kern von Spiritualität, eine Kraft zu spüren, die (mehr …)


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Wie schmeckt der Himmel?

Veröffentlicht in: Andacht/ Spiritualität, Ideen für Gruppen

In der Silberschmiede in Kassel lud ich dazu ein, sich zu erinnern: vor langer Zeit oder erst gestern: wann haben Sie etwas gegessen, das Sie selig gemacht hat, das himmlisch schmeckte? Erinnern Sie sich, wer dabei war, wie es roch, den Geschmack, die Textur des Essens.
Frauen, geboren in den 1920ern und 30ern und jünger erinnerten sich an himmlisches Essen.
Als da wären:

  • Ein Mohrenkopf, in kleinsten Bissen eine ganze Woche lang genossen.
  • Das alte Brot, das in der elterlichen Bäckerei übrig blieb, in der Pfanne geröstet; noch heute ein himmlisches Vergnügen.
  • Eine Tafel Schokolade, vom Schwarzmarkt mitgebracht. Herrlich! Aber warum so klein?! Die Schreibtafeln sind doch viel größer!
  • Der Kräutersegen aus dem eigenen Garten.
  • Frisches Brot, klein geschnitten; bei Großmutter stand ein Glas Zuckersirup nur für die Enkelin. Die Brotstücke hineintauchen…
  • Thüringer Klöße, für die große Familie wurde ein großer Sack Kartoffeln schon am Vorabend geschält.
  • Dampfnudeln mit Vanillesoße.
  • Kandiszucker, ein Stück bloß, die Kanten rau. Im Mund hin und her geschoben, auf der Straße stehend, damit es alle sehen können!
  • Ein Topf Milchreis, in Mutters Bett fertig gegart und von den (mehr …)

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