Der Blog für die zweite Lebenshälfte

Der Blog für die zweite Lebenshälfte

Die letzten Gigolos – Filmtipp

Veröffentlicht in: Bücher/Filme

Die letzten Gigolos - Filmtipp(AW) Auf dem Dokumentarfilmfest in Kassel konnte ich die Dokumentation von Stephan Bergman „Die letzten Gigolos“ (Deutschland 2014, 91 Min./deutsch) bereits vor dem offiziellen Filmstart am 29.Januar 2015 sehen.

„Gentleman alter Schule bitten zum Tanz und veredeln aufgeschlossenen älteren Damen ihren Urlaub: Von Agenturen werden die älteren, charmanten Herren an Reedereien vermittelt und verbringen die ihnen verblieben Zeit auf den Meeren dieser Welt, um Kreuzfahrt-Teilnehmerinnen um den Finger zu wickeln und selbst dem tristen Seniorendasein zu entfliehen.“ heißt es zum Fil.

Wer sind die Männer die als Eintänzer auf Kreuzschiffen, in Auftrag der Reedereien sich um alleinstehende Damen kümmern? Durch Stephan Bergmans Film können wir zwei professionelle Gigolos kennen lernen.

Wir beobachten Sie bei der Vorbereitung ihrer Kreuzfahrt, wenn Sie ihre Garderobe sorgfältig zusammenstellen, bei ihrer Gesprächsmoderation im Singletreff, in Einzelgesprächen und auf der Tanzfläche. Wir erleben sie als Stilberater, Gruppenleiter, Kulturlotsen, Seelsorger und (mehr …)

nach oben

Adventskalender in Bewegung

Veröffentlicht in: Allgemein, Älterwerden (im Selbstversuch), Ideen für Gruppen

Adventskalender in BewegungBei der BAGSO habe ich einen Adventskalender entdeckt, der Sie jeden Tag zu einer anderen Bewegung einlädt. Klicken Sie hier:

Älter werden in Balance – Adventskalender

nach oben

Hör-Spiel (nicht nur im Advent)

Veröffentlicht in: Allgemein, Ideen für Gruppen

Wir haben in der Silberschmiede in Fulda ein sehr schönes Spiel ausprobiert, das man wunderbar mit Geschichten-Erzählen verbinden kann:

Jemand macht hinter einer Wand Geräusche, die geraten werden müssen. Wir empfehlen sehr die Regel: Erst in kleinen Gruppen/ mit der Nachbarin verständigen, was es sein könnte, sonst rufen die „Schnellen“ alles gleich herein und die „Langsamen“ kommen nie zum Zug.

Adventlich/weihnachtlich könnte dies sein:
– Nüsse knacken (jede Nuss hat einen anderen Klang!)
– Geschenk aufreißen
– Stricknadelklimpern
– Schneebesen im Plastiktopf klappern
-Weihnachtsglöckchen

Weitere Geräusche sammeln
Anschließend sammeln wir in kleinen Gruppen und gemeinsam noch weitere winterliche, adventliche Geräusche, die aufgeschrieben werden, z.B.

– Knirschen der Füße im Schnee
– Klappern (mehr …)


nach oben

Buchtipp: Muckefuck & Sendeschluss – Wörter außer Betrieb

Veröffentlicht in: Allgemein, Bücher/Filme, Ideen für Gruppen

Buchtipp: Muckefuck & Sendeschluss - Wörter außer Betrieb Falls sie ein kleines Geschenk suchen und/oder lust-machende Ideen für den Seniorenkreis oder das Erzählcafé, dann blättern Sie in diesem Büchlein von Langenscheidt.

Lauter schöne Wörter, die schon länger außer Betrieb sind oder -ach- noch gar nicht so lange. Die Zeiten ändern sich…

Der Verlag schreibt:
Jede Zeit hat ihre Wörter. Viele sollten eigentlich unter Artenschutz gestellt werden. Damit sie nicht völlig in Vergessenheit geraten, führt das Buch mit Witz und Charme zurück in die Zeiten, als das Fräulein vom Amt noch jedes Telefonat handvermittelte.

Hineinschauen können Sie hier.

nach oben

Da kann ja jede(r) kommen! – Demenzsensible Kirchengemeinde

Veröffentlicht in: Allgemein, Geronto-was? Theorie ganz praktisch, Ideen für Gruppen, NACHmachBAR
Da kann ja jede(r) kommen! - Demenzsensible Kirchengemeinde

gefunden hier: http://www.demenzfreundliche-kommunen.de/projekte/%E2%80%9Edabei-und-mittendrin%E2%80%9C-gaben-und-aufgaben-demenzsensibler-kirchengemeinden

(AZ) Im Kontext unserer  Silberschmieden (Fortbildung für Ehrenamtliche in der Arbeit mit Älteren) zum Thema Demenz (Von Sinnen? Wenn Menschen wunderlich werden) habe ich in der Zeitschrift Pro Alter 05/2004 einen Hinweis auf ein Kölner Projekt zur demenzsensiblen Kirchengemeinde entdeckt. Auf der Webseite steht:

„Das Projekt „Dabei und mittendrin“ fördert die aktive Teilhabe von demenziell erkrankten Menschen und ihren Angehörigen am kirchlichen Gemeindeleben. Denn alte Menschen sind wachsender und wichtiger Teil unserer Kirchengemeinden. Doch mit einer beginnenden Demenzerkrankung ziehen sie sich häufig mehr und mehr aus dem kirchlichen Leben zurück. Damit gehen für viele Betroffene religiöse Kraftquellen und die Zugehörigkeit zu einer wohltuenden Gemeinschaft verloren. Und die Gemeinden verpassen die Chance eines spürbar solidarischen Miteinanders und einer lebendigen Vielfalt vor Ort.

In dem Projekt „dabei und mittendrin“ ermutigen wir Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zur aktiven Teilhabe am Gemeindeleben und unterstützen Kirchengemeinden in der Öffnung ihrer Angebote für Menschen mit und ohne Demenz.“

Weitere Infos stehen hier, darin zu finden auch ein theologischer gut lesbarer Beitrag.

Siehe auch: wunderlich-ein-blickwechsel-auf-demenz


nach oben

Wunderlich? Ein Blickwechsel auf Demenz

Veröffentlicht in: Allgemein, Andacht/ Spiritualität, Geronto-was? Theorie ganz praktisch, Ideen für Gruppen, NACHmachBAR

(AZ) In den Silberschmieden (unserer Fortbildung für Ehrenamtliche in der Arbeit mit Älteren) haben wir uns im November mit dem Thema Demenz (Von Sinnen? Wenn Menschen wunderlich werden) beschäftigt. Unser Anliegen: eine Kultur schaffen, in der Menschen so ein dürfen, wie sie gerade sind. Wir üben regelrecht ein, die Welt auch anders sehen zu können. 

Dazu schrieb ich folgende Gedanken auf. Am Ende des Textes finden Sie außerdem eine Andacht „Nicht vergessen“ sowie  Buch- und Filmtipps zum Thema

Ein anderer Blick auf die Welt – durch Demenz

(AZ) Wissen Sie, wovor Deutsche in Bezug auf ihr Alter am meisten Angst haben? Dass sie ihren Verstand verlieren, also eine Demenz entwickeln. Tja, in den USA fürchten sie sich vor Fettleibigkeit und in Brasilien vor dem vorzeitigen Verlust der Libido. Ich finde, das rückt die Sache mit dem Vergessen schon mal ein bisschen zurecht.

Mehr Zeit
In einer Welt, die uns mit ihren eng geregelten Abläufen, von den Kleinsten bis zu den Ältesten in enge Zeitraster presst, gerät alles durcheinander, wenn uns Unvorhergesehenes aus der Bahn wirft. Vergesslichkeit kann einen ganz schön in Verzug bringen. Was habe ich schon Zeit mit dem Suchen meiner Brille oder anderer nützlicher oder wichtiger Dinge verbracht. Wieviel schwieriger wird es, wenn man beginnt andere Menschen oder gar sich selbst zu vergessen. Reimer Gronemeyer, Soziologe und Theologe (s.u. Buchtipps), meint dazu, dass die Menschen mit Demenz uns als Gesellschaft den Spiegel vorhalten. Sie bremsen die Rasenden aus. Uns, die wir den Terminen, vorgegebenen und selbstgewählten Aufgaben hinterher rennen. Die Erfahrung zeigt: (mehr …)


nach oben

Ältere Beiträge
Neuere Beiträge